Während Deutschland sich schwertut, auch nur einen einzigen mutmaßlichen Islamisten abzuschieben, zeigt Indien, wie man auf Terror reagiert. Nach einem verheerenden Anschlag auf einen Militärkonvoi im Krisengebiet Kaschmir hat die indische Regierung jetzt gehandelt – und fordert alle pakistanischen Staatsbürger auf, das Land zu verlassen. Innerhalb von zwei Wochen. Punkt.
Der Grund: Der Angriff soll auf das Konto der pakistanischen Terrorgruppe „Lashkar-e-Taiba“ gehen, die nicht zum ersten Mal durch blutige Anschläge auffällt. Doch Indien lässt sich nicht auf endlose Debatten über Integration, Menschenrechte oder Rückführungsabkommen ein. Wer aus einem Land kommt, das Terroristen beherbergt, hat in Indien – vorerst – nichts verloren.
Man stelle sich vor, Deutschland würde ähnlich reagieren: Wer aus einem Herkunftsland stammt, das in Terror involviert ist – raus. Innerhalb von zwei Wochen. Sofortiger Schutz der eigenen Bevölkerung. Aber nein – hierzulande werden Anschläge relativiert, Pässe verschlampt und Ausreisepflichtige durch den Sozialstaat durchgefüttert.
Indien mag in vielen Dingen nicht als Vorbild taugen. Doch in Sachen Staatsräson und konsequenter Sicherheitspolitik können wir uns eine Scheibe abschneiden.
Indien schützt sein Land. Deutschland diskutiert sich zu Tode.


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4 Kommentare zu „Indien setzt Pakistanis vor die Tür – wer darf hier eigentlich noch von Abschiebung sprechen?“