Die Deutsche Bischofskonferenz setzt unbeirrt auf Homo-Segnungen – und das, obwohl Papst Leo XIV. erst kürzlich deutliche Worte gegen inszenierte Rituale gefunden hat, wie katholisch.de berichtet. Anstatt zur Klarheit des Glaubens zurückzukehren, biedert sich die Kirche an den Zeitgeist an und verliert dabei ihre eigene Identität. Was als „pastorale Begleitung“ verkauft wird, entpuppt sich als woke Anpassung an gesellschaftliche Strömungen, die mit der jahrhundertealten Lehre der Kirche nicht vereinbar sind.
Die römischen Vorgaben sind eindeutig: keine liturgischen Feiern, keine Verwechslung mit dem Ehesakrament. Doch in Deutschland wird der „Trennstrich auf dem Papier“ mit allerlei Formularen, Fürbitten und Lesungen längst verwischt. Hier entsteht nicht Seelsorge, sondern eine Ritualisierung wider den eigenen Katechismus. Die Kirche, die noch gestern den Anspruch erhob, „in der Wahrheit“ zu stehen, biegt ihre Botschaft, bis sie ins woke Raster passt – und erntet dafür Applaus von jenen, die ihre Fundamente zerstören wollen.
Damit verabschiedet sich die Kirche Stück für Stück von ihrem Auftrag. Anstatt Orientierung zu geben, macht sie sich zum Nachbeter der Regenbogen-Ideologie. Ausgerechnet die Institution, die einst moralischer Fels in der Brandung war, spielt nun den Erfüllungsgehilfen eines Zeitgeists, der morgen schon wieder weiterzieht. Wer so handelt, sägt nicht nur am eigenen Ast, sondern untergräbt auch das Vertrauen jener Gläubigen, die noch an das Evangelium in seiner ganzen Wahrheit glauben.

