Die ÖVP hat sich entschieden, Verhandlungen für eine Blau-Schwarz-Koalition mit der FPÖ unter Herbert Kickl als Kanzler aufzunehmen, während Sebastian Kurz eine Rückkehr als ÖVP-Chef ablehnt. Trotz intensiver Bemühungen innerhalb der Partei, Kurz zurückzugewinnen, wird er sich weiterhin auf seine privatwirtschaftlichen Projekte konzentrieren.
Hintergrund der Kurz-Absage dürfte vor allem der Verzicht auf Neuwahlen seitens der ÖVP sein. Die Rolle des Juniorpartners liegt dem Alt-Kanzler nicht. Allerdings würde die FPÖ bei Neuwahlen noch deutlich zulegen und die Position der ÖVP weiter verschlechtern. Nun ist auch Bundespräsident Alexander Van der Bellen gefragt, ob er Herbert Kickl mit der Regierungsbildung beauftragt und bereit wäre, ihn anzugeloben. Fraglich ist auch, ob die FPÖ nicht lieber auf Neuwahlen setzt.


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5 Kommentare zu „Hammer: Kurz sagt ab, ÖVP bereit für Blau-Schwarz unter Kickl“