Hallo, Herr Scholz – piept’s irgendwo? Weitere Milliarden für den Krieg? 

Der Verfasser rumpelte vorhin mit dem Auto durch die allseitigen Schlaglochstrecken des Ruhrgebietes (M.K.: „den deutschen Gazastreifen“). Zuvor war er mit der links-rechts-links-rechts schaukelnden S-Bahn über schadhafte Schienenstränge gefahren und hatte eine Rostbrücke nach der anderen passiert. Man sagte, dass die Hauptschlagadern des Ruhrgebietes, A40 und A42, immer wieder von – teils Voll- – Sperrungen betroffen seien und ein nie gekanntes Dauer-Verkehrschaos die völlig ausgelutschte Infrastruktur brutal offen gelegt habe. Viele Brücken seien nur deshalb noch in Gebrauch, weil sie nicht gründlich auf Schäden untersucht worden seien. So seien die Brückenschäden der A40 in Duisburg-Homberg und der A42 am Rhein-Hernekanal „urplötzlich“ aufgefallen, was zu sofortigen Sperrungen und Einschränkungen geführt hatte. Zuvor hatte man offenbar alle Augen zugedrückt. Die LKW-Dauersperre und das auf Jahre bleibende Riesen-Chaos an der A42 nördliches Ruhrgebiet beschreibt der Staatsfunk so:

 “ Lkw werden die marode Brücke gar nicht mehr befahren können. Um eine versehentliche Überfahrt von Lastwagen zu verhindern, wird eine Schrankenanlage mit Fahrzeug-Waage gebaut werden, wie es sie schon in Herne auf der A43 oder der A1 bei Leverkusen gibt“ (hier) Ende Zitat – und wie sie erst vor kurzem nach dem jahrelangen Neubau der Brücke der A40 DU-Homberg außer Betrieb genommen werden konnte.

Die übrigen Brücken werden durch den Mehrverkehr noch mehr belastet und reihenweise gesperrt werden müssen. 

Ruhrgebiets-Fazit: Schrott, soweit das Auge blickt und kein Geld für Reparaturen

Für Reparaturen von Straßen, Schienen und Brücken sind weder Geld noch ausreichend Firmen da. Alles versäumt, auch weil ein Millionen-Heer von Sozialarbeitern und ihre Transfer-Industrie die Mittel verfressen hat. Für die Zukunft besteht kaum Hoffnung auf Abhilfe, weil Kanzler Scholz schon wieder Milliardenbeträge im ukrainischen Krieg explodieren lassen will (hier). Mit den für nichts in der Ukraine verfeuerten und sonst geopferten deutschen Ressourcen hätte man große Teile der Ruhrgebietsstruktur sanieren können. Stattdessen wird im Osten zerschmissen, was noch heile ist und im Westen in Stau, Geldverlust und Zeitverbrennung gestanden. Es ist nur noch krank, was mit unserem Staatswesen angerichtet wird. 

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