Nach dem aufsehenerregenden Vorfall im Landtag von Baden-Württemberg, über den Opposition24 bereits berichtet hat, legt die AfD-Fraktion jetzt nach: In einer aktuellen Pressemitteilung vom 29. Juli 2025 fordert AfD-Fraktionschef Anton Baron nicht nur eine Entschuldigung von Daniel Born, sondern auch den vollständigen Rückzug aus dem Parlament.
Baron stellt klar: „Der Rücktritt vom wichtigen Amt des Landtagsvizepräsidenten war nur folgerichtig. Auch der Austritt aus seiner Fraktion war sicher der richtige Schritt. Aber Born sollte nun auch genügend Anstand an den Tag legen und auch sein Mandat niederlegen.“ Die AfD sieht in Borns Schmiererei mit einem Hakenkreuz – das sich gegen den AfD-Abgeordneten Bernhard Eisenhut richtete – eine Grenzüberschreitung, die mit dem Amt eines Volksvertreters unvereinbar sei.
Besonders scharf kritisiert Baron die anschließende „persönliche Erklärung“ Borns, in der dieser der AfD eine Mitschuld an der Eskalation zuschiebt. Für Baron ist das „eine üble Täter-Opfer-Umkehr“, die weder die Fraktion noch Eisenhut verdient hätten. Er fordert eine öffentliche Entschuldigung – und zwar nicht nur gegenüber der AfD, sondern direkt gegenüber dem betroffenen Abgeordneten.
Schließlich richtet Baron auch eine klare Botschaft an die SPD: Sie solle sich „dringend überlegen“, Daniel Born aus der Partei auszuschließen. Wer Hakenkreuze schmiere, gehöre weder in ein Parlament noch in eine demokratische Partei.


