Nein, man muss sich nicht alles gefallen lassen. Nur, weil das dicht gewobene Netz der Propaganda Menschen glauben meint, dass sie wie Fliegen in klebrigen Fäden zappeln würden und kein Entkommen sei. Nur, weil Tag und Nacht der flache, glänzende Obsidian, der sich in alle Wohnzimmer geschlichen hat, Frequenzen an menschliche Hirne sendet, dass Widerstand zwecklos sei, dass Aufbegehren vergebens sei; dass man den Mund halten, Insekten essen, Sklavenarbeit verrichten, überhöhte Steuern zahlen und sodann abends für hohe Gebühren seine seelische Leere in einem vergrauten Land mit bunten Märchen von glücklichen Menschen oder entsättigte Mordserien befriedigen soll – nur deshalb, heißt es noch lange nicht, dass der heilige Mensch sich alles in einer gefallenen Welt gefallen lassen muss.
Nein, all das muss nicht sein. Man kann seine Wirbel wie Bauklötze, eins um eins, übereinanderstapeln, das Rückgrat aufrichten, die Füße voreinandersetzen und in die Natur gehen; mit dem Baum sprechen, beim Vogel mitsingen, den Gang der Schnecke lernen und abends Freunde, Gleichgesinnte treffen.
Mut ist möglich. Mißgunst darf man entgegentreten. Man hat das Recht, sich einen Raum zu mieten, zusammenzukommen, sich auszutauschen, menschliche Wärme statt kalter Wischbildschirme zu spüren und – anders zu sein.
Man hat das Recht, sich zu wehren. Tatsachen richtigzustellen und Pippi Langstrumpfs Zöpfe abzuschneiden, die sich ihre Welt schon viel zu lange so gemacht hat, wie sie ihr gefällt. 3 x 3 macht nicht 6, sondern 9. Und deshalb hat die AfD eine Aussage richtiggestellt, die ich hier als Presseerklärung widergebe. Beides – mein Einführungstext wie auch die Presseerklärung dürfen gemeinsam oder getrennt veröffentlicht werden – mit Verweis auf diesen Blog.
Es folgt die Presseerklärung von Dr. Malte Kaufmann im Namen des AfD-Kreisverbands Heidelberg:
Unzutreffende Tatsachendarstellung über AfD-Veranstaltung in Heidelberg-Bahnstadt richtiggestellt
Heidelberg, 05.02.2025 – Im Zusammenhang mit der Berichterstattung der Rhein-Neckar-Zeitung vom 21.01.2026 über eine Großveranstaltung des Kreisverbands der AfD Heidelberg mit dem Ministerpräsidentenkandidaten Markus Frohnmaier im Bürgerhaus Bahnstadt ist eine unzutreffende Tatsachendarstellung verbreitet worden. Die Gegenseite hat hierzu eine strafbewehrte Unterlassungserklärung abgegeben und die Kosten der Abmahnung vollständig erstattet.
In dem von der Rhein-Neckar-Zeitung veröffentlichten Beitrag mit der Überschrift
„Die Veranstaltung ist erschlichen worden
Stadtteilverein erfuhr erst von Plakaten, dass Rechtspopulisten den Bürgerhaus-Raum gemietet haben“
wurde ein Zitat von Frau Eggensperger (Bezirksbeirätin der Grünen) wiedergegeben, wonach der Eindruck entstand, die AfD habe den Veranstaltungsraum durch Täuschung angemietet und der Stadtteilverein Bahnstadt hiervon erst durch Plakate Kenntnis erlangt. Diese Darstellung ist unzutreffend.
Tatsächlich meldete die AfD Heidelberg die Veranstaltung bereits am 27.10.2025 ordnungsgemäß unter Angabe des Veranstaltungszwecks an und trat dabei offen als Mieterin auf. Der Mietvertrag zwischen dem Stadtteilverein Bahnstadt und dem Kreisverband der AfD Heidelberg wurde am 07.11.2025 schriftlich geschlossen.
Ein „Erschleichen“ der Räumlichkeiten lag zu keinem Zeitpunkt vor. Zudem bestand für den Stadtteilverein aufgrund des einschlägigen Gemeinderatsbeschlusses kein Ermessensspielraum bei der Vermietung. Das geltende Gleichbehandlungsgebot verpflichtet zur Überlassung der Räumlichkeiten an alle Parteien gleichermaßen.
Die Gegenseite hat sich verpflichtet, die beanstandete Tatsachenbehauptung künftig zu unterlassen. Damit ist die Angelegenheit außergerichtlich abgeschlossen.
Das für Rechtsangelegenheiten zuständige Mitglied des AfD-Kreisvorstands Sven Geschinski erklärt hierzu: „Wir haben die falsche Tatsachenbehauptung nicht hingenommen und unsere Rechte konsequent durchgesetzt.“
MdB Dr. Malte Kaufmann betonte in seiner Funktion als Vorsitzender des Kreisverbands, dass eine wahrheitsgemäße Berichterstattung unabdingbare Grundlage einer öffentlichen Meinungsbildung sei – „erst recht mit Blick auf die bevorstehende Landtagswahl“.
Für den Kreisvorstand der AfD Heidelberg
Dr. Malte Kaufmann MdB

