FPÖ auf dem einsamen 1. Platz

Jede andere Partei wäre hochzufrieden, nicht aber die Freiheitlichen unter Herbert Kickl. Was nutzt der erste Platz in den Politik-Charts, wenn dafür schon 28 Prozent reichen? Keine der anderen Parteien möchte Mehrheitsbeschaffer für einen Kanzler Kickl werden und wird alles in Kauf nehmen, um das zu verhindern und selbst zu mitzuregieren. Das weiß man in der Führungsspitze der FPÖ genau, redet aber lieber nicht darüber. Ohne die absolute Mehrheit bleibt ein freiheitlicher Kanzler jedoch nur ein Hirngespinst.

„profil“-Umfrage: FPÖ zieht SPÖ davon

Wien – In der großen „profil“-Monatsumfrage überholt die FPÖ mit 28% (+2) die SPÖ und liegt nun erstmals seit fast sieben Jahren auf dem ersten Platz. Die Sozialdemokratie verliert 2%-Punkte auf 24%. Noch deutlicher fällt SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner in der fiktiven Kanzlerdirektfrage zurück. Nach 15% im Dezember würden sie im Jänner 12% direkt wählen, während FPÖ-Chef Herbert Kickl von 15 auf 17% zulegt. Bundeskanzler Karl Nehammer liegt mit 20% vorne (+2). Seine Partei steigt auf 22% (+2).

Der Regierungspartner, die Grünen, legt auf 12% zu (+1). Die NEOs verharren bei 9%. Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Unique research für „profil“ durchgeführt.

Gefragt nach der Einstellung zu den Verkehrsblockaden der „Letzten Generation“ sprechen sich 42% für Geldstrafen, 31% für Gefängnisstrafen, 19% gegen jegliche Konsequenzen aus.

Die geplante, rasche Aufhebung sämtlicher Corona-Maßnahmen befürworten 60% der Befragten, der Rest will noch zuwarten.

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