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Fast Frieden not so far?

Jetzt soll es der Vatikan richten und zu Friedensgesprächen im Schlangentempel einladen. Alle Welt wartet auf den Blitzfrieden, den Donald Trump vor der Wahl angekündigt hat, nein, nicht ganz, seine Gegner frohlocken, weil es nicht so geschmeidig läuft. Und auch Putin taugt nicht mehr so ganz als Friedenstaube für den ein oder anderen Reichstagsstürmer. Es geht nicht mehr um Kinder, die aus irgendwelchen Tunneln gerettet werden, Handschellen für die Clintons, die Wahrheit über das Kennedy-Attentat und lückenlose Aufklärung im Fall Epstein oder Covid-19. Letzteres wird einfach den Chinesen in die Schuhe geschoben, weil es in die Agenda passt, der Rest bleibt Verschwörungstheorie. Es geht um knallharte Machtpolitik.

Trump ist kein Messias, kein Putinbändiger, sondern Politiker und wandelt hart am Rande des Wahnsinns, so wie er mal nach dem Panamakanal greift, dann Kanada oder Grönland haben will. So groß, wie manche meinen, ist der Unterschied zu Baerbock, Habeck und seinem Vorgänger Biden nicht. Bei Sleepy Creepy Joe ist inzwischen klar geworden, dass andere hinter ihm die Strippen gezogen haben, denn sein Gesundheitszustand hat kaum noch eigene Entscheidungen zugelassen. Das mag bei Trump noch etwas anders liegen, doch er hat weitaus mehr fremde Interessen zu bedienen als noch zu seiner ersten Amtszeit. Allein für Kautionen und Schadensersatz in mehreren zweifelhaften Gerichtsverfahren waren Riesensummen aufgelaufen, die er sich bei seinen Milliardärsfreunden leihen musste. Welche Gegenleistung wird erwartet? Vielleicht ein kleines Kursfeuerwerk, wie nach den großspurigen Zollverkündigungen und dann wieder den Rücknahmen? Wer mit Insiderwissen davon profitiert hat, gehört eigentlich in den Knast.

Ich weiß, jetzt regen sich wieder alle auf. So wie kurz vor dem Ukrainekrieg, als viele nicht glauben wollten, dass Putin tatsächlich angreift. Und wenn doch, dann wäre der Krieg in zwei Wochen gewonnen. Ist er aber nicht. Vielleicht will Putin das auch gar nicht. Und vielleicht wollen auch die USA gar kein Ende des Krieges, einschließlich Trump. Es gibt neben rechts und links, McDonalds oder Burger King, Aldi oder Lidl immer noch mindestens eine dritte Möglichkeit. Und die könnte lauten, dass sich gewisse Herrschaften einig sind, so lange wie möglich an Krieg, Wirtschaftskrisen, Mord- und Totschlag zu verdienen oder kurz gesagt: Business as usual.

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