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Evangelische Kirche segnet jetzt auch Poly-Beziehungen – „Neuland“ mit drei und mehr Partnern

Die evangelische Kirche von Kurhessen-Waldeck macht ernst mit dem Umbau traditioneller Werte und öffnet nun offiziell ihre Pforten für die Segnung sogenannter polyamorer Beziehungen. Wie die Junge Freiheit unter Berufung auf die Evangelische Nachrichtenagentur Idea berichtet, haben Pfarrer der Landeskirche Menschen gesegnet, die in Beziehungen mit mehr als zwei Partnern leben – offiziell begründet mit „seelsorgerlichen Gründen“. Es zähle die „Qualität der Beziehung“, nicht die Zahl der Beteiligten.

Damit ist Kurhessen-Waldeck die erste Landeskirche, die diesen Schritt öffentlich macht. Weitere Kirchen wie Bayern, Rheinland oder Hessen und Nassau überlassen die Entscheidung dem einzelnen Seelsorger. Nur die württembergische Landeskirche lehnt polyamore Segnungen kategorisch ab.

Die Bevölkerung zeigt sich laut einer von Idea in Auftrag gegebenen Insa-Umfrage deutlich skeptisch: Fast die Hälfte (48 %) lehnt die kirchliche Segnung polyamorer Paare ab, nur 26 % sind dafür. Besonders kritisch sehen Freikirchler (56 %), Protestanten (55 %) und Katholiken (50 %) das Vorhaben. Bei den AfD-Wählern liegt die Ablehnung sogar bei 56 %.

AfD-Politikerin Vanessa Behrendt fand dazu auf X klare Worte: „Dieser Evangelischen Kirche ist nichts mehr heilig!“ Die Landeskirche betreibe eine „totale Unterwerfung“ unter den links-woken Zeitgeist. Wenn von Kirchtürmen Pride-Fahnen wehen und Priester erklären „Gott ist queer“, werde das Evangelium zur politischen Agenda degradiert. Behrendt weiter: „Woke Beliebigkeit statt christliche Werte? Da braucht man sich nicht wundern, wenn die Kirchen leer bleiben.“