Eile mit Weile, Kanadier protestieren in Zeitlupe

Eine ganz neue Zeitlupentaktik wird derzeit in Kanada angewandt, um gegen die Coronamaßnahmen zu protestieren. Sozusagen eine feine Weiterentwicklung der traditionellen Berliner Demonstrationen.

Schnell mal von Charlottenburg nach Friedrichshain? Denkste! Auch wenn im Fahrplan die Reisezeit mit 30 Minuten angegeben wird, können daraus gut mal 90 Minuten werden, weil gerade 100 Leute demonstrieren und die gesamte Straßenbreite für sich beanspruchen. Busse und Straßenbahnen stehen dann für unbestimmte Zeit still. Für wichtige Arzttermine nimmt man deshalb das Taxi, dessen Fahrer kennt dann Umleitungen und Schleichwege.

5000 Demonstrationen zählte Berlin für das Jahr 2019. Da hierzulande alles seine Ordnung hat, muss eine Anmeldung erfolgen, die rot-grünen Formulare liegen ja stapelweise bereit. Der Grund der Demonstration, z.B. „Wir sind gegen die Maikäferausrottung in Simbabwe“, spielt dabei keine Rolle. Demos, die sich für die unsere Grundrechte einsetzen wollen, werde gerne mal vorsorglich verboten.

Hierzulande kennen wir neben Demonstrationen, bei welche Tausende zu Fuß den Stadtverkehr blockieren, auch den Autocorsos. Dabei treffen sich Hunderte oder Tausende PKWs z.B. am Messegelände und fahren dann mehreren mit Blaulicht blinkenden Polizeimotorrädern hinterher. Die Route muss zuvor festgelegt sein und führt gemeinhin über jene Straßen, auf denen der größte Effekt erzielt werden kann. Führe man über Landstraßen nach Buxtehude, so fiele dies nicht weiter auf.

Wird hingegen der reguläre Straßenverkehr gestört, so fällt dies zwangsläufig auf, die Unbeteiligten kommen zu spät zum Abendessen und zur Tagesschau und können dann davon berichten was auf den an den PKWs aufgeklebten Plakaten stand.

Von der Autostadt Detroit/USA führen nur zwei Brücken über den Detroit-Fluss ins benachbarte Windsor/Kanada. Wird eines dieser Nadelöhre gestört, dann wird damit die gewollte Aufmerksamkeit erzeugt. Die Hubschrauber der lokalen Fernsehsender steigen auf und berichten live in die Wohnzimmer.

Aufmerksamkeit erzeugen, das erreicht man damit in Kanada derzeit auch mit
„Slow-roll“. Statt einer Totalblockade rollen Tausende PKWs lediglich sehr, sehr langsam (slow) über Brücken und Straßen. Mitmachen darf jeder, das Vorhandensein eines LKWs ist nicht Bedingung.

Videoaufnahmen eines „slow-roll“ aus Britisch Columbia und dem Staat Washington/USA:

4 Kommentare

  1. Trucks, Traktoren, demnächst auch Bagger, Kräne und Radlader — der Sandkasten ist perfekt, wir spielen Rebellion!

    • Das Problem ist, dass westeuropäischen Bürgern das revolutionäre Gen komplett aberzogen wurde.
      Hinzu kommt, dass der großen Mehrheit der Gesellschaft bis heute nicht einmal annähernd klar ist, dass hier ein PUTSCH quasi ebenfalls in SLOW MOTION vor ihren Augen abläuft, der sich gewaschen hat. Die tatsächlichen Geschehnisse (im Gegensatz zu den vorgestellten und „eingebildeten“ Geschehnissen) liegen weit außerhalb dessen, was sich Onkel Herbert und Angelique selbst in ihren schlimmsten Alpträumen vorzustellen wagen würden.
      Die wohlstandsgepäppelten und in aller Regel völlig unpolitischen Menschen haben deshalb nicht den Hauch einer Ahnung, in welch einen apokalyptischen und lebensgefährlichen Tsunami sie geraten sind.
      Sie haben deshalb weit überwiegend immer noch ein grundlegendes Vertrauen in Staat und Polit-Darsteller, weil ihnen immer erzählt wurde, dass sowohl der Staat als auch die Polit-Darsteller IHRE Interessen vertreten würden. Das glauben die meisten heute immer noch, trotz Merkel, Södolf und Klabauterbach.

      Was das WEF mit seinen Polit-Marionetten jedoch tatsächlich in Gang gesetzt hat, haben die allermeisten nicht ansatzweise erfasst, insbesondere, dass das mit ihrem GG rein gar nichts mehr zu tun hat. Sehr viel aber mit Nordkorea.

  2. Der Kreativität des Widerstandes sind keine Grenzen gesetzt, und das ist auch gut so. Wenn die Leute mal anfangen nachzudenken, kommen da nicht selten geniale Ideen bei heraus.

    In dieser Hinsicht ist auch in Aleman-Absurdistan noch viel Luft nach oben. Man kann nur hoffen, dass der mittlerweile erstarkte Widerstand nicht nach den ersten „Lockerungen“ wie ein Souffle in sich zusammensackt. Es geht um viel mehr, als nur um die Mikrobe. Ich bin mir nicht sicher, ob das viele wirklich verstanden haben.

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  3. Bei Euronews war heute zu hören, dem Protest der Trucker hätten sich „Räächte und homophobe Gruppierungen“ angeschlossen !!!
    Oh nein, das ist ja furchterbar und ganz schröcklich !!!
    Und Trudeau sei im Parlament verspottet worden, der Arme, schluchz !

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