Ähnlich wie die Richterskala für Erdbeben aller Größen nach oben offen ist, muss auch die Verrücktheitsskala deutscher Politik auf „Endlos“ dimensioniert werden. Jeder Anflug eines Gedankens, der politische Schwachsinn könne einmal an Grenzen stoßen, wird durch den nächsten Geistes-Blackout gelöscht.
Man weiß kardinale Begriffe wie Krieg und Frieden nicht mehr auseinanderzuhalten. Man verleiht Verdienstmedaillen und höchste Auszeichnungen an Leute, die Deutschland in Kriegen zu verheizen, es auszuplündern und zu ruinieren willens und in der Lage waren und sind. Dass 2009 dem großen USA-Bombardierer und hunderttausendfachen kriegerischen Totengräber Obama der Friedensnobelpreis verliehen wurde, hat offenbar die Maßstäbe verkehrt.
Letzte Woche heftete Herr St. dem altersgezeichneten US-Präsidenten den höchsten deutschen Verdienstorden an. Mr. Biden hat unser Land schlimmer geschädigt als sämtliche USA-Präsidenten seit 1945 zusammen. Man fragt sich kopfschüttelnd, wem die höhere Senilität zuzuschreiben war, dem Geehrten oder dem Überreicher.
Nicht nur Buchverlage sind in der Krise, auch ihre Repräsentanten sind komplett verrückt
Am Wochenende erhielt die kriegstreibende Influenzerin des Weißen Hauses, A. Applebaum den „Friedens“preis des deutschen Buchhandels. Die Groteske fulminierte (sic) in der missbrauchten Paulskirche in Applebaums Dankesrede mit Forderungen nach noch mehr Krieg und noch mehr Waffen gegen Russland. Die Frau ist in kriegerisch-zweifelhafter Liaison mit dem polnischen Außenminister Sikorsky verheiratet, der in einem Anfall von Ehrlichkeit den USA ausdrücklich für die Sprengung unserer Energie-Aorta Nordstream gedankt hat.
Für den deutschen Auszeichnungs-Irrsinn gibt es nach dem Karlspreis für den Millionen Zivilisten-Auslöscher Churchill, dem Großkreuz für den Währungsruinator Draghi, dem Hochkreuz für den Kriegsprotraktor Biden und dem Fehlgriff Applebaum kaum noch etwas zu tun. Und doch: Die nächste bodenlose Überraschung dürfte nach aller Erfahrung bevorstehen.


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9 Kommentare zu „Die politische Irrsinns-Skala ist nach oben offen: „Friedenspreis“ für US-Kriegstreiberin“