Der USA – Verteidigungsminister lädt nach Ramstein ein – Deutschland bleibt unter „ferner liefen“

Ein bezeichnendes Bild vom September 2022 zeigt den US-Verteidigungsminister und vormaligen „Raytheon“ – Rüstungskonzernchef Lloyd Austin im deutschen Ramstein vor Journalisten: Zur Rechten sitzt US- General Mark Milley, links der ukrainische Minister Reznikov und im Hintergrund hängen US- und ukrainischen Flaggen. Nicht im Bild und nicht von Belang: Deutsche Minister, Militärs oder Flaggen. Nicht nur beim öffentlichen Wiegen vor Boxkämpfen gilt Körpersprache als Mittel, dem Gegner Bescheid zu geben. Die Verständigungsart gilt auch beim Militär und wenn man sich den US-Protagonisten aus Ramstein  ansieht, liegt der Vergleich gar nicht so fern. Das schließt die Beobachtung ein, dass deutsche Politiker und Militärs in Ramstein nichts zu melden haben und auch auf der zum 20.1.2023  vom US-Minister nach Ramstein einberufenen Kriegskonferenz an einem besseren Katzentisch sitzen werden. 

In Ramstein wird in Richtung totaler Krieg getrommelt

Der Skandal ist, dass es sich bei der kommenden Ramsteinkonferenz nicht um Friedensangelegenheiten handeln wird, sondern darum, Dutzende Teilnehmerstaaten noch intensiver als bisher in Richtung totaler Krieg gegen Russland einzuschwören. Man trifft sich persönlich, um per Körpersprache den – bei Videokonferenzen fehlenden – Schub in Richtung Krieg aus allen Rohren zu generieren. Das ist ein denkbar schlechtes Zeichen, denn nach Hunderttausenden ukrainischen und russischen Toten wären endlich Waffenruhe und Friedensinitiativen am Zuge. Aber danach steht den Regierenden und den Berliner Altparteien in den Sesseln und an den Buffets noch nicht der Sinn. Sie lassen sich von den USA im eigenen Land auf die Second Fiddle verweisen und spielen die auch noch besonders laut und folgsam.

Der einzige Weg zum Frieden wäre das Abrücken der US-Armee aus Europa

Wenn man die millionenfache Blutspur und die Reihe zerbombter Länder, die die USA allein seit dem 2. Weltkrieg hinter sich ließen, ansieht, so kann es schon prima vista nicht sein, dass stets nur die Zerbombten die Schuldigen waren und die USA der jeweilige Unschuldsengel. Das glaubt die obwaltende Berliner Infantilpolitik uns weismachen zu können, ernst zu nehmen ist das nicht. Die Unglück bringenden und einen Krieg nach dem anderen führenden USA müssen raus aus Europa. Nur das würde unseren halbwegigen Wohlstand im Frieden mit Russland wieder in Reichweite bringen und die millionenfache Völkerwanderung zu Ruhe und Gegenrichtung bewegen. Dass die Russen uns militärisch besiegen wollen ist eine unsubstantiierte Behauptung. Zum einen haben sie uns noch nie angegriffen und zum anderen ist es für sie viel einfacher und einträglicher, den Gas-und Ölhahn aufzudrehen und die Deutschen dafür arbeiten, bezahlen und liefern zu lassen. Besser geht es nicht. Der Vortrag, ohne das ukrainische undemokratisch-diktatorische und korrupte Regime ständen die Russen morgen vor dem Brandenburger Tor, ist so einfältig wie die Behauptung derselben Kreise, immer mehr Waffen schonten immer mehr Leben und verkürzten den Krieg. 

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