aillustration

Da haben wir den Salat: Chinesische Bodentruppen üben an der polnischen Grenze

Das ständige Hochschaukeln des Ukrainekonfliktes zeigt Antworten in brachialer Weise. Peking sandte vor einigen Tagen überraschend Bodentruppen zu Manövern nach Weißrussland. Sie üben ein Dutzend Kilometer von der polnischen Grenze entfernt (hier). Die Chinesen wollen vermutlich zeigen, wo der Hammer hängt, wenn Deutschland weiter Fregatten vor ihrer Küste fahren lässt und Berliner Unbedarfte Drohungen gegen das fernöstliche Land aussprechen, an dessen Tropf wir hängen. China macht deutlich, dass es sich nicht für einfältige US-westliche Zwecke instrumentalisieren lässt, ständige Tritte gegen das Schienbein in Sachen Taiwan zu empfangen und dennoch folgsam den US-Forderungen nach der Blockade Russlands zu entsprechen. Die feminastische deutsche Außenpolitik wird hörbar unter den neuen Boots-on-the-ground zerdeppert. Das kommt davon, wenn man senilen Kriegstreibern blindlings folgt und keine Ahnung hat, wie Schüsse nach hinten losgehen und sich Konflikte selbst-katalysierend auswachsen können. 

Es war verantwortungslos von den US-Amerikanern und der Nato, die Russen mit militärischer Übermacht Jahr um Jahr und Land um Land in die Enge zu treiben. Dass es knallen musste, ist -zigfach vorhergesagt und ebenso -zigfach arrogant beiseitegewischt worden. Das gleiche gilt für die gegenwärtige US-Wühlarbeit mit „Beratern“, Geld und Soros-artigen Regierungsorganisationen zu Destabilisierung und Regime-changes in Ländern an der russischen Südgrenze.

Wer nach dem Eintreffen chinesischer Bodentruppen zu Manövern vor unserer Haustüre noch immer nicht sieht, dass ein Weltkrieg angeheizt wird, wenn man weiter Waffen in die Ukraine schickt und nach Russland feuert, der soll sich mit Herrn Biden zusammen ins Heim begeben, nicht aber Politik für unser Volk zu machen behaupten.

Kommentare

7 Kommentare zu „Da haben wir den Salat: Chinesische Bodentruppen üben an der polnischen Grenze“