CO₂ unter dem Meer vergraben: Bundestag beschließt grünen Größenwahn

Der Bundestag hat ein Gesetz verabschiedet, das in seiner Absurdität kaum zu überbieten ist: Künftig darf klimaschädliches Kohlendioxid unter dem Meeresboden von Nord- und Ostsee verpresst werden. Die sogenannte CCS-Technologie soll es ermöglichen, CO₂ aus Industrieprozessen aufzufangen und dauerhaft im Untergrund zu lagern.

Was als „Klimaschutz“ verkauft wird, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als technokratischer Größenwahn mit unkalkulierbaren Risiken. Statt Emissionen zu vermeiden, will die Politik den Müll einfach unsichtbar machen – tief unter dem Meer, fernab öffentlicher Aufmerksamkeit. Das Prinzip erinnert eher an Atommüll-Endlager aus den 70ern als an eine verantwortungsvolle Umweltpolitik.

Besonders perfide: Die Befürworter räumen selbst ein, dass CCS kein Ersatz für echten Klimaschutz sei. Trotzdem wird das Verfahren legalisiert, subventioniert und politisch durchgedrückt. Damit schafft sich die Industrie ein bequemes Alibi, weiterzuproduzieren wie bisher – während der Staat beim Entsorgen hilft.

Dass dabei ganze Meeresregionen faktisch zu industriellen Endlagern erklärt werden, scheint im politischen Berlin niemanden ernsthaft zu stören. Kritiker warnen seit Jahren vor Leckagen, Langzeitfolgen und einer schleichenden Vergiftung maritimer Ökosysteme. Doch statt diese Bedenken ernst zu nehmen, werden sie mit wohlklingenden Phrasen über „Restemissionen“ und „Übergangstechnologien“ weggewischt.

Völlig absurd wird es bei der ebenfalls beschlossenen Möglichkeit, CO₂ künftig sogar ins Ausland zu exportieren – zur Lagerung in fremden Meeresböden. Klimaschutz als globaler Verschiebebahnhof: Was man selbst nicht mehr verantworten will, wird einfach woanders verpresst.

Am Ende bleibt der Eindruck eines politischen Projekts, das weniger von Vernunft als von ideologischer Selbstüberschätzung getrieben ist. Statt Technologieoffenheit und echter Emissionsvermeidung setzt die Bundesregierung auf ein gigantisches Unterwasser-Endlager – mit dem Risiko, dass kommende Generationen die Rechnung zahlen.

CO₂ verschwindet nicht, nur weil man es tief genug vergräbt. Und Verantwortung auch nicht.

Kommentare

2 Antworten zu „CO₂ unter dem Meer vergraben: Bundestag beschließt grünen Größenwahn“

  1. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Ich bin für verpressung (?( vor Ivory-Coast und Rio de la Plata. der Gulf of Mexico wäre auch bestimmt nicht schlecht …..Wie auch immer, macht mal schön ……. Weiss man schon bzw. hat man schon einen Finanzier ? Wer bestellt, darf auch bezahlen !

  2. Avatar von Fisial
    Fisial

    CO2 ins Meerwasser bringen Fürth zu Kohlensäurebildung, zu eine Versauerung der Meere mit den entsprechenden negativen Folgen für betroffenen Meeresbewohner die
    Kalkstrukturen bilden und benötigen wie Korallen, Muschel, u.a. Außerdem -CO2 ist wichtig für Pflanzenwachstum auf der Erde und das wird in Sauerstoff, u.a. Umgewandelt- das sollten gerade die Grünen wissen- aber die haben wahrscheinlich in der Schule nie zugehört

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