Berlin – Der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), Jörg Dittrich, hat sich in der Bild-Zeitung über die aktuelle Regierungspolitik beklagt. Ein Stimmungsumschwung sei nicht zu erkennen, die von Kanzler Merz angekündigte Senkung der Stromsteuer sei ausgeblieben. Handwerksleistungen drohten für viele Bürger unbezahlbar zu werden, warnte Dittrich. Damit gingen zugleich Sozialabgaben verloren: „Wir gehen in eine Spirale hinein, die manche Leistungen eliminiert und damit auch diese Wertschöpfung komplett.“
Tino Chrupalla, Bundessprecher der AfD, sieht sich durch die Aussagen bestätigt: „Immer mehr Handwerker wenden sich der Alternative für Deutschland zu. Das hat ZDH-Präsident Dittrich nun höchstpersönlich bestätigt. Für Deutschland ist diese Feststellung ein Lichtblick am finsteren Horizont. Wir wollen die Stromsteuer sofort auf das Minimum senken und die CO2-Abgabe abschaffen. Deutsches Handwerk muss für deutsche Bürger erschwinglich bleiben. Das geht nur mit günstiger Energie und mit Steuerentlastungen, wie sie mit der SPD nicht zu haben sind. Mit unserer Wirtschaftspolitik für die Interessen der Wertschöpfenden bleibt auch ein Sozialstaat für die sozial Schwachen finanzierbar. Kanzler Merz setzt die Prioritäten falsch. Wir setzen sie richtig: Leistung muss ermöglicht werden.“

