Die Quelle dieses bemerkenswerten Offenbarungseids ist ein Artikel von Leo Hohmann auf Substack, der sich mit der jüngsten Erklärung von Lee Zeldin, dem Chef der US-Umweltschutzbehörde EPA unter Präsident Donald Trump, beschäftigt. Zeldin will mit dem „großen Aufräumen“ beginnen – und zwar am Himmel. Die angeblich „mysteriösen Streifen“ am Firmament seien harmlos. Geoengineering? Nein. Chemtrails? Niemals gehört.
Zeldins Antwort auf jahrelange Beobachtungen, kritische Stimmen und abweichende Wetterphänomene fällt karg aus: Alles ganz normal, sagen die Experten. Keine Hinweise auf Wettermanipulation, keine geheimen Zutaten im Kerosin. Und damit basta.
Doch warum braucht es dann zwei neue EPA-Websites, die sich einzig und allein der „Bekämpfung von Verschwörungstheorien“ widmen? Warum patzt Zeldin sich selbst für seine angebliche „totale Transparenz“ auf die Schulter, während parallel die Justizministerin Pam Bondi plötzlich die Epstein-Akten „nicht mehr finden“ kann? Erst war die brisante Liste auf ihrem Schreibtisch – jetzt soll sie nie existiert haben?
Der Verdacht liegt nahe: Transparenz wird groß angekündigt, aber klein geschrieben. Wer an Chemtrails glaubt, soll sich nun endgültig lächerlich machen, immerhin hat die Trump-Regierung die Theorie „offiziell widerlegt“. Ganz wie beim JFK-Attentat, das laut offizieller Geschichtsschreibung ein einsamer Verrückter verübte – und bei Epstein, der als isolierter Einzeltäter dargestellt wird, ohne ein Netzwerk, ohne Mitwisser, ohne Einfluss. Alles bloß Verschwörung, sagen sie.
Und genau deshalb glaubt niemand mehr der Regierung – egal, wer gerade im Weißen Haus sitzt. Die Streifen am Himmel mögen verschwinden. Das Misstrauen bleibt.

