Während Politiker von „Werten“ und „Menschenrechten“ schwadronieren, rutscht Europa immer tiefer in eine moralische Dystopie. Die jüngste Podcast-Folge von Familie & Gedöns legt schonungslos offen, wie ausgerechnet unter dem Banner von Fortschritt und Freiheit Zustände entstehen, die man früher nur aus düsteren Zukunftsromanen kannte.
Da wäre zunächst der Fall eines chinesischen Tech-Milliardärs, der mithilfe amerikanischer Leihmütter hunderte Kinder „produzieren“ lässt – bevorzugt männlich, genetisch selektiert, strategisch geplant. Kinder als Investition, als dynastische Reserve, als biologische Unternehmensnachfolge. Die Leihmutterschaft wird hier nicht aus einer vermeintlichen Not heraus betrieben, sondern als kaltes Geschäftsmodell. Die Kinder wachsen fernab echter Eltern auf, betreut von Angestellten, reduziert auf Nummern in einem System, das der Menschlichkeit längst den Rücken gekehrt hat.
Leihmutterschaft ist in China verboten – doch das stört niemanden. Also weicht man auf die USA aus, wo das Geburtsrecht gleich noch die amerikanische Staatsbürgerschaft mitliefert. Ein legaler Trick, der zeigt, wie internationale Regelungslücken von Wohlhabenden gnadenlos ausgenutzt werden. Wer Geld hat, kauft sich Kinder. Punkt.
Parallel dazu beschließt das Europäisches Parlament eine Resolution, die Abtreibung faktisch zum EU-finanzierten Grundrecht machen soll. Unter dem Schlagwort „My Voice, My Choice“ fordert eine Allianz aus hunderten NGOs, darunter auch bekannte deutsche Organisationen, einen neuen EU-Finanztopf für Abtreibungstourismus. Frauen aus Ländern mit restriktiveren Gesetzen sollen künftig auf Kosten der europäischen Steuerzahler ins Ausland reisen können, um dort ihr ungeborenes Kind töten zu lassen.
Besonders brisant: Die EU besitzt dafür eigentlich keinerlei Zuständigkeit. Gesundheitspolitik ist Sache der Mitgliedstaaten. Doch mit dem altbekannten Trick der „grenzüberschreitenden Gesundheitsversorgung“ reißt sich Brüssel erneut Kompetenzen unter den Nagel, die ihm nicht zustehen. Wer sich widersetzt, wird moralisch diffamiert – Polen, Malta und andere Länder werden als rückständig gebrandmarkt, obwohl sie schlicht an einem Mindestmaß an Lebensschutz festhalten.
Gleichzeitig soll Abtreibung als Grundrecht in die EU-Grundrechtecharta aufgenommen werden. Ein historischer Tabubruch. Das Recht auf Leben wird damit endgültig relativiert, während der Tod zur politischen Dienstleistung erklärt wird – organisiert, subventioniert und ideologisch aufgeladen.
Als wäre das nicht genug, zeigt der Podcast auch, wie die Cancel Culture weiter um sich greift. Kritische Stimmen wie der Philosoph Sebastian Ostritsch werden an Hochschulen mundtot gemacht, ausgeladen, diffamiert. Diskussion ist unerwünscht, Abweichung wird bestraft. Wer nicht ins progressive Weltbild passt, fliegt raus – ganz gleich, wie fundiert seine Argumente sind.
In Italien setzt Ministerpräsidentin Giorgia Meloni dagegen ein Zeichen und stoppt verpflichtende Sexualerziehung im frühen Kindesalter. Ein Schritt, der zeigt, dass Politik auch die Interessen von Eltern vertreten kann – und nicht nur die Agenda internationaler Aktivistennetzwerke. Prompt wird sie dafür von Medien und NGOs attackiert.
Was all diese Themen verbindet, ist eine beängstigende Entwicklung: Der Mensch wird zur Ware, das Kind zum Projekt, Moral zur Verhandlungsmasse. Ob Kinderfabriken für Milliardäre, Abtreibung auf EU-Kosten oder ideologische Säuberungen an Universitäten – Europa verliert gerade den letzten Rest seines moralischen Fundaments.
Und wer das kritisiert, gilt wahlweise als „rechts“, „reaktionär“ oder „menschenfeindlich“. Dabei ist das Gegenteil der Fall.


Kommentare
2 Kommentare zu „Cancel Culture, Kinderfabriken und EU-Abtreibungstourismus – der moralische Totalabriss Europas“
👹
Auf Kosten der europäischen Steuerzahler ? Hurroo ! Aber wenn dadurch dabei auch eine signifikante “ Reducement “ der Spinner und Bekloppten erreicht wird, …… warum eigentlich nicht ?