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Bulgarien: Regierung tritt nach Massenprotesten zurück – Euro-Einführung wackelt

In Bulgarien hat es ordentlich geknallt: Zehntausende gingen landesweit auf die Straße, vor allem junge Leute, und machten unmissverständlich klar, was sie von der prowestlichen Minderheitsregierung halten – nämlich gar nichts. Korruption, Misstrauensvoten am laufenden Band und ein Etatentwurf, der das Fass endgültig zum Überlaufen brachte. Nach zwei Wochen wütender Demonstrationen, Krawallen und bröckelnder Zustimmung blieb Premier Rossen Scheljaskow schließlich keine Wahl mehr: Rücktritt.

Die Regierung war erst seit Januar im Amt, lehnte alle Rücktrittsforderungen trotzig ab und klammerte sich an die geplante Euro-Einführung zum 1. Januar 2026. Doch die Realität auf den Straßen war stärker. Während die Koalition aus Konservativen, Sozialisten und Populisten ohnehin nur dank einer vierten Partei im Parlament überlebte – deren Chef Peewski ausgerechnet wegen Korruption von den USA und Großbritannien sanktioniert wird – rief die Opposition immer lauter: Schluss mit diesem Theater!

Die eigentlich harmlose Debatte über den Haushaltsplan 2026 verwandelte sich binnen Tagen in eine landesweite Revolte. Parteizentralen wurden attackiert, der Etat zurückgezogen, die Fassade der Stabilität brach endgültig zusammen. PP-DB-Chef Assen Wassilew brachte es auf den Punkt: „Der Wandel kommt erst nach dem Rücktritt dieser Regierung.“

Jetzt ist der Weg frei – und die Frage größer denn je: Wird Bulgarien wirklich wie geplant in den Euro gezwungen? Oder erleben wir den nächsten politischen Showdown in einem Land, das genug von leeren Versprechen hat?

Kommentare

2 Kommentare zu „Bulgarien: Regierung tritt nach Massenprotesten zurück – Euro-Einführung wackelt“

  1. Avatar von dr weiss
    dr weiss

    beifall respekt und haut rein..politidioten ade… wir brauchen noch paar tage aber dann sind wir in dummland genau so gut dran… o. k. ein euro.. der ruiniert euch binnen eines monats…

  2. Avatar von Mikey
    Mikey

    Es gibt doch noch vernuenftige Voelker… Ich frage mich woran das liegt, zum Beispiel wie sich die bulgarischen von den deutschen Medien unterscheiden…