Boehringer: Die Erzeugerpreise steigen mit Rekordtempo – die gewaltige Inflation ist politikgemacht

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Mit einem Plus von 45,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat sind die Erzeugerpreise im August so stark gestiegen wie noch nie in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland. In einigen Branchen waren die Teuerungsraten sogar noch höher. Die Energiepreise etwa stiegen um 139 Prozent, die Strompreise um 278 Prozent, die Preise für Düngemittel und Stickstoffverbindungen um 109 Prozent. 

Peter Boehringer, stellvertretender Bundessprecher der AfD: „Niemals in der Geschichte der Bundesrepublik sind die Erzeugerpreise so stark gestiegen wie im August 2022. Die Löhne und Gehälter werden mit diesem Tempo nicht Schritt halten können. Was hier auf uns zukommt, wird durch die Worte Inflation, Insolvenzwelle, Arbeitslosigkeit und Verarmung immer noch unzureichend beschrieben. Vielmehr bahnt sich in diesem Land eine Jahrhundertkatastrophe an, die den gesamten Wirtschaftsstandort Deutschland und den von Generationen aufgebauten Wohlstand hinwegspülen kann. 

Das Werk der EZB findet auf diese Weise seine von der AfD immer prognostizierte Vollendung. Flankiert durch die permanent auf die Substanz dieses Landes zielende Corona-, Sanktions-, Migrations- und Energiewendepolitik führt die Ausweitung der Euro-Geldmenge in die zwangsläufige Geldentwertung. 2023 wird kein gutes Jahr für Deutschland, historische Parallelen zu 1923 drängen sich geradezu auf.“


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Ein Kommentar

  1. Im III. Reich war es (zumindest im Krieg) verboten, Preise einfach nur aufgrund der Tatsache anzuheben, weil eine Ware knapp wurde oder weil man Kenntnis von ihrer bevorstehenden Verknappung hatte, ohne daß man die Ware vorher hätte teurer einkaufen müssen. Aber diese finstere Zeit liegt ja nun hinter uns … Wenn z.B. Ursula von der Leyen eine Rede für die Ukraine hält und unmittelbar danach der Strompreis um 7 Prozent steigt, (https://zuerst.de/2022/09/17/so-schiesst-man-sich-ins-knie-nach-von-der-leyen-rede-steigt-der-strompreis-um-sieben-prozent/ vom 17.09.2022), ohne daß Putin oder sonst jemand irgend einen Erzeugerpreis erhöht hätte, dann sieht mir das mehr nach einer stillschweigenden Kartellabsprache aus als nach irgend einer zufälligen oder panikartigen Krisenreaktion. Kaum vorstellbar, daß die Stromkonzerne und andere Preistreiber für eine solche „Handreichung“ der Politik nicht dankbar sind. Außerdem müßte man genau wie damals beim 11. September auch hier mal genauer schauen, wer wann wo und wie an der Börse spekuliert und ohne eigene Leistung und ohne irgend einen Wert zu schaffen, entsprechende Gewinne einstreicht …

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