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„Blackrocker“ Merz: Muss man selbst in die USA abhauen können, bevor in Deutschland der Atomkrieg losgeht?

Sieht man Richtung Ukraine, kommt jenseits des Landes das frühere Stalingrad in den Blick. Die von größenwahnsinnigen deutschen Führern in die Einkesselung geschickte 6. Armee hätte ausbrechen können. Den Befehl dazu traute sich ihr General Paulus aber wider die Führeranweisung nicht zu geben und opferte zigtausende Soldaten, um selbst wohlbehalten bei den Russen zu landen und Propaganda in die Heimatrichtung abzusetzen. Das führt direkt zum nächsten deutschen Kriegsrufer, dem US-Blackrock-Hochfinanzier a. D. und CDU-Vorsitzenden Friedrich Merz und seiner Berliner Sportpalast… äh, Bundestagskulisse. Merz gab der russischen Atommacht – kindlich glaubend, es handele sich dabei um einen Herrn „Putin“ von der Kneipe nebenan –  ganze 24 Stunden Zeit, einseitig Kampfhandlungen „gegen Zivilisten“ einzustellen –  wohl wissend, dass die Ukraine schon seit 2014 zivile Wohngebiete des Donbass flächenmäßig bombardiert, zuletzt mit Hilfe westlicher HIMARS-etc. Raketen. Drohung Merz: 24 Stunden nach Verkündung des Ultimatums solle Deutschland gegen Russland mit Taurusflugkörpern losschlagen, die sowohl den Kreml als auch die strategisch kardinale Krimbrücke zerstören und nur von deutschen Soldaten ins Ziel gebracht werden können. Diese bereiteten sich schon vor Monaten auf die Aufgabe vor, wie mitgehörte Gespräche offenbart haben.

Bei Friedrich Merz‘ Kriegseintritts-Ultimatum an Russland steht einem das Herz einen Augenblick still – wie Goebbels‘ beim Anblick angeblicher „Wunderwaffen“ 

Friedrich Merz in seiner Skandalrede vom 16.10.2024 im Bundestag: Die deutsche Angst vor russischen Atomwaffen müsse weg! Angst sei allen Übels Wurzel. Der Krieg gegen Russland habe Vorfahrt auch gegenüber dessen Atomwaffendrohung (hier, ab Minute 12:46). 

Zurück zu Stalingrad 1943: Hier ließen sich feige Führungskader mit den letzten JU52-Maschinen ausfliegen, bevor es in russisch-tödliche Gefangenschaft ging. Die einfachen Soldaten mussten bleiben und Propagandaminister Goebbels Schilderung angeblicher deutscher Wunderwaffen glauben, bei deren Anblick ihm das Herz nicht nur höher geschlagen, sondern einen Augenblick stillgestanden habe. So etwas glaubt heute schon wieder einer gegen Russland aufbieten zu sollen.

Conclusio: Merz muss sich fragen lassen, ob mörderische Atomkriegsforderungen dann leicht zu erheben sind, wenn Teile der Beifallskulisse und man selbst  in die USA abhauen könnten, sollte sich Stalingrad in atomarem Maßstab in Deutschland wiederholen. 

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