Bildungsdebakel in Wien: Mehrheit der hier geborenen Schulanfänger kann kein Deutsch

Das ist kein „Integrationsproblem“, das ist ein politisches Totalversagen: In Wiens öffentlichen Volksschulen gilt mittlerweile mehr als jedes zweite Schulanfänger-Kind als „außerordentlich“ – sprich: zu wenig Deutsch, um dem Unterricht zu folgen. Das berichtet krone.at. Stichtag 1. Oktober 2025: 50,9 Prozent. Fünf Jahre zuvor lag der Wert noch bei 41 Prozent. Die Richtung ist eindeutig – und sie ist verheerend.

Besonders krass: Es geht eben nicht nur um „frisch Zugewanderte“. Laut den erhobenen Daten sind fast 60 Prozent der betroffenen Kinder in Österreich geboren, rund ein Viertel hat sogar die österreichische Staatsbürgerschaft. Wer jetzt noch so tut, als wäre das bloß ein Randphänomen, schaut bewusst weg.

Und es wird noch absurder: Viele dieser Kinder haben jahrelang Kindergarten hinter sich – trotzdem kommen sie sprachlich nicht an. Im Kindergartenjahr 2024/25 wurde bei über 16.800 Kindern ein Deutschförderbedarf festgestellt, doch rund ein Drittel bekam keine gezielte Sprachförderung durch Fachkräfte. Das ist die praktische Definition von „staatlich organisiertem Wegschauen“.

Wie drastisch die Lage in manchen Bezirken ist, zeigen die Quoten: In Margareten starten 76,6 Prozent der Schulanfänger als außerordentliche Schüler. In Favoriten, Brigittenau und Ottakring liegen die Werte teils über 70 Prozent. Übersetzt in den Klassenzimmer-Alltag: In einer Klasse mit 22 Kindern verstehen laut Rechnung oft nur fünfden Lehrer wirklich – und der Rest soll „integriert“ lernen, während der Unterricht für alle zerbröselt.

Die Wiener ÖVP fordert einen harten Kurswechsel: verpflichtende Sprachstandserhebungen ab drei Jahren, verbindliche Kindergartenpflicht bei Förderbedarf, mehr Besuchszeit und den Ausbau auf 1000 Sprachförderkräfte. Außerdem: Deutschkompetenz fürs Personal auf hohem Niveau und strengere Kontrollen bei auffälligen Einrichtungen. Man kann über Parteipolitik streiten – aber bei solchen Zahlen ist klar: Ohne Zwang und Konsequenzen wird dieses System nicht plötzlich funktionieren.

Denn hier geht es nicht um „ein bisschen Sprache“, sondern um Lebenschancen. Wer den Unterricht nicht versteht, fällt früh zurück – und wird später mit großer Wahrscheinlichkeit im Sozial- und Transfersystem landen. Genau das ist der Skandal: Eine Stadt, die sehenden Auges eine Generation an die Wand fährt – und dann überrascht tut, wenn die Rechnung kommt.

Quelle: krone.at – „Mehrheit der Schulanfänger kann kaum Deutsch“ (07.01.2026)

Kommentare

Ein Kommentar zu „Bildungsdebakel in Wien: Mehrheit der hier geborenen Schulanfänger kann kein Deutsch“

  1. Avatar von dr weiss
    dr weiss

    ja und ihr halbdackel… der islam braucht kein deutsch, keinegottlosen deitsche und kein schweinefleisch