Bankenbonze Sewing: Deutsche sollen wieder länger schuften – „Abstriche“ inklusive

N-tv berichtet unter Berufung auf ein Interview mit den Funke-Zeitungen, dass Bankenpräsident und Deutsche-Bank-Chef Christian Sewing mehr Tempo bei den Wirtschaftsreformen fordert – und die Bürger gleich mit in die Pflicht nimmt.

Die schwarz-rote Regierung startet großspurig in die Amtszeit – doch für den Chef des Bundesverbands deutscher Banken (BdB) reicht das alles nicht. Christian Sewing setzt nach: Damit Deutschland „wettbewerbsfähig“ bleibt, müssten die Menschen „an der einen oder anderen Stelle Abstriche hinnehmen“ – und „unterm Strich wieder mehr arbeiten“. Übersetzung: Der Gürtel soll enger, die Arbeitszeit rauf. Für wen genau das am Ende gilt, bleibt wie so oft nebulös – aber die Botschaft ist klar: Die Rechnung geht an den Normalbürger.

Sewing stellt der Bundesregierung ein Zwischenzeugnis aus: Die bisherigen Maßnahmen seien nicht genug, um das Wachstum langfristig spürbar zu erhöhen. Ziel müsse sein, den Wachstumstrend „über die Ein-Prozent-Marke“ zu heben – dafür seien „weitere Strukturreformen unverzichtbar“. Das klingt nach dem üblichen Berliner Vokabular, das am Ende gern bei denen landet, die sowieso schon den Laden am Laufen halten.

Für 2026 erwartet der Bankenverband immerhin bis zu 1,5 Prozent Wachstum – nachdem 2025 nur langsam vorankommt. Die Arbeitslosenzahl könnte laut Sewing um 100.000 sinken und wieder unter drei Millionen rutschen. Gleichzeitig rechnet er mit stabilen EZB-Leitzinsen und einer Inflation um zwei Prozent. Die Hochinflationsphase sei vorbei, sagt er – aber eine längere Zeit deutlich unter zwei Prozent hält er wiederum für unwahrscheinlich. Gründe: expansive Finanzpolitik, demografischer Wandel und neu sortierte Lieferketten.

Unterm Strich bleibt: Während die Politik Reformen ankündigt, fordert der Bankenpräsident Tempo – und kündigt „unangenehme Entscheidungen“ an. Klingt nach klassischem Rezept: oben diskutieren, unten zahlen.

Kommentare

2 Antworten zu „Bankenbonze Sewing: Deutsche sollen wieder länger schuften – „Abstriche“ inklusive“

  1. Avatar von Herbert Zhanjal
    Herbert Zhanjal

    Die Deutsche Bank das Arschloch Institut hats notwendig, die sind wie JP Morgan totale Ratten

  2. Avatar von Sachlichkeit
    Sachlichkeit

    Es ist erstaunlich, wie sich Bankverantwortliche, wie Herr Christian Sewing und Politiker wie Herr Merz, zu Wort melden, ohne kognitive Fähigkeit, den eigenen Beruf verstehen zu können. Wäre er nämlich nicht, wie fast alle Menschen auf dem bildungsnahen, staatlich angeordneten kognitiven Niveau eines Kleinkindes, dann würde er begreifen können, dass sein Job mit seinem hohen Gehalt nur existiert, weil die Menschheit, staatlich verordnet (Dreigestirn Bildung, Justiz und Politik), das Geldsystem nicht korrekt erlernen darf!

    Sie wähnen sich getreu der Bildung und Gesetzgebungen als Finanzierer der Banken, Staat und Soziales, was in der Realität jedoch völlig unmöglich ist!

    Es braucht vorerst zwingend eine Entgiftung des Geldsystems (Zentral- und Geschäftsbanken):
    Kein eigenständiges Gewerbe
    Kein Schuld- und Verzinsungskonstrukt
    Eigengeschäfte als Anlage verboten (gilt auch für sämtliche Vorsorgeeinrichtungen)
    Renditekapital (Umlage Kundenguthaben) verboten
    Geldbereitstellung nur für produktive Zwecke

    Klare Trennung zwischen Geldbereitstellung und Administration (Bankensystem) und Wirtschaft (Verwendung der bereitgestellten Liquidität).

    Die Sekte, namens Rechtstaat, Demokratie als Spielwiese benutzend, basiert auf der Betrugsorganisation des Geldsystems. Herr Henry Ford, hat in den 1940er Jahren die geistige Revolution prophezeit! Das Verstehen des Geldsystems wird durch das erwähnte machtdiktierte Dreigestirn verhindert.

    Warum die Bankverantwortlichen dieses Machtgebaren, im Wissen, dass sie entgegen den diktierten Verblödung, weder über eine eigene Liquidität verfügen noch die Kundenguthaben und das Eigenkapital für sich verwenden können, kann ich nur als Korruption werten!

    Aufgepasst:
    Mit jedem Buchungssatz des Bankensystems, wird entweder das Geldvolumen verändert, oder als Ergebnis des Leistungsaustausches auf den Kundenkonten hin- und hergeschoben. Die Pseudoliquidität (Vertuschung der Wahrheit) wird ausschliesslich von den Zentralbanken mittels ihren Eigengeschäften (Betrug) „erzeugt“! Diese Pseudoliquidität wird als gesetzliches Zahlungsmittel definiert (Betrug) und wird für den Zahlungsverkehr (GB-Geldvolumen) verwendet. In den Jahren vor dem Telebanking, unterhielten die Banken sog Korrespondenzkonten (Nostro und Vostro). Schon damals bis in die 1980er Jahre hat die Zentralbank das gesetzliche Liquiditätsvolumen „erzeugt“! Reinste fingierte Spielformen, strafrechtlich relevant, wie es Henry Ford angezeigt hat.

    Warum die Menschen betreffend Geld-, Wirtschaft- Staat- und Sozialwesen auf dem kognitiven Niveau eine Kleinkindes verharren, kann ich rational nicht erklären, aber es zeigt, wie man die Verblödung, siehe Medizinweltspiele, auch auf sog. Intellektuelle (Philosophen etc.) instrumentalisieren kann!

    Geldsystem entgiften, alles andere ergibt sich von alleine, denn der Teufel sitzt im Detail! Die geistige Revolution ist längst fällig, liebe Professoren aller Fakultäten!

    Ein sorgenfreies 2026 wünsche ich aus der Sekte Schweiz

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