Ballweg: „Auch bei Verbot wird demonstriert“

Berlin: Man darf gespannt sein, wie die Politik nach der Massenverstaltung des CSD auf die große Demonstration der Querdenker reagieren wird. Gilt wieder einmal zweierlei Maß?

Das Team um Michael Ballweg will keinen Millimeter zurückweichen und mobilisiert seit Wochen. Dazu heißt es auf der Webseite: Die Großdemonstration am 01. August in Berlin wird der Auftakt für einen politischen Frühling in Deutschland sein. Der Berliner Senat und das Politbüro sitzen in der Zwickmühle, falls es den Querdenkern gelingt, noch einmal so ein starkes Zeichen zu setzen, wie am 30. August im letzten Jahr. Die Bilder sprachen für sich und blamierten die Presse mit ihren geschönten Berichten bis auf die Knochen. 

Alle Versuche, die Bewegung zu schwächen,  u.a. den „Sturm auf den Reichstag“ als Putschversuch darzustellen, liefen letztendlich ins Leere. Querdenken ist immer noch da und keinesfalls so extremistisch und gewaltbereit, wie immer wieder behauptet wird. Die Motivation zur Teilnahme wird nicht von Hassrednern und Einpeitschern den Leuten in den Kopf getrichtert, sondern ist die logische Konsequenz der „Maßnahmen zur Bekämpfung von Corona“ durch die Regierung. Mit welchen Methoden will man nun verhindern, dass erneut Hunderttausende in der Hauptstadt ihren Unmut kundtun? Wird das System sein wahres Gesicht zeigen und auf brutale Gewalt setzen? Wenn ja, dann wäre das bereits, bei allen traurigen Konsequenzen, die verletzte und gar tote Demonstranten bedeuten, mehr als ein Etappensieg für die Freiheitsliebe. Einschüchtern lassen will sich Michael Ballweg ganz offensichtlich nicht.

„Auch bei Verbot wird demonstriert“ – Querdenken-Gründer Ballweg über die Berlin-Demo am 1. August