Gewerkschaftsfunktionäre in Deutschland dürften ihre Mitglieder in erster Linie als lästige Lieferanten ihrer fürstlichen Monatsbezüge betrachten. Die Herrschaften kümmern sich dabei weniger um die Interessen der Malocher – zum Beispiel der widerstandslos ruinierten Stahl-, Auto und Chemiebranchen – als um Parteipolitik und Staatsposten. Zum Hauptsteckenpferd der Gewerkschaftsbonzen groß und klein avancierte die politische Partei AfD und in einem Rutsch wurden die Gewerkschaften deren Gegner in allen Lebenslagen. Besonders hervor tut sich die – risikolos im öffentlichen Dienst gebettete – Ver.di hervor, die sich aktuell über Tarifforderungen für die Staatsfunker zum „Schützer der Demokratie“ erklärt. Hintergrund ist die Bedrohung des vergoldeten Status quo der öffentlich rechtlich Beschäftigten durch die Möglichkeit, dass die AfD über die Länderachse den Rundfunkstaatsvertrag aufkündigen und die ewige Idylle der im Vergleich völlig überbezahlter Staatsfunker stören könnte.
Der Staatsfunk dürfte kaum zu den „Schützern der Demokratie“ zu zählen sein
Die Manipulation durch den Staatsfunk kennt seit dem Aufschimmern dieser „Existenzgefährdung“ keine Grenze mehr: Die AfD wird weiter weitestgehend aus den Talkshows herausgehalten und unbekannte neue Parteien, die die AfD schwächen könnten, sitzen rundum vor den Kameras. Der Deutsche Journalistenverband bemängelte sogar, dass die AfD ihr Sommerinterview bekam, denn die potentesten Beitragszahler des Verbandes sitzen in den öffentlich Rechtlichen. Den Vogel schießt die Ver.di-Gewerkschaft ab mit der sinngemäßen Behauptung das Funker-Manipulatorium müsse höher bezahlt werden, um die „Demokratie zu schützen“. Ausgerechnet diese Gewerkschaft quatscht von Demokratie, die Merkblätter zum Ausspitzeln der Kollegenschaft verteilte und haarkleine Anweisungen herausgab, wie sich die Angestellten gegenseitig beobachten, taxieren und melden sollten. Dagegen verblasst fast noch die DDR-Stasi, deren Spione bei uns zu Vorsitzenden angeblich „demokratischer“ Stiftungen wurden.
Fazit: Frechheit siegt. Eine undemokratische Gewerkschaft fordert die Besserstellung von Manipulatoren, die die Demokratie beiseite lassen, um angeblich die „Demokratie zu schützen“. Wir sind im Deutschland der merkwürdigsten „Zeitenwende“ seit 1945.



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5 Kommentare zu „Ausgerechnet die Spitzel-Gewerkschaft Verdi glaubt, sie „schütze und fördere die Demokratie“ via Staatsfunk“