Asyl-Tsunami: Rückkehr der Bahnhofsklatscher?, Corona: Todesfalle Globalisierung?

„Wir haben die Tore geöffnet.“ Mit diesen Worten kündigte der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan vor einer Woche den umstrittenen Flüchtlingsdeal mit der Europäischen Union auf. Seitdem strömten Zehntausende Migranten an die Grenzen Griechenlands, die Regierung in Ankara spricht sogar von weit über 100.000. Viele von ihnen wollen nach Deutschland. Doch ein neues 2015 soll es nicht geben, beteuert derzeit zumindest die Bundesregierung. Wie lange dieses Versprechen gilt, bleibt jedoch abzuwarten. Denn der Druck der Refugee-welcome-Lobby wächst bereits.

Die Zahl der Corona-Erkrankten nimmt auch in Deutschland zu. Am Freitag waren nach Angaben des Robert-Koch-Instituts 534 Menschen betroffen, weltweit waren es knapp 100.000. Tödlich verläuft die Krankheit nur sehr selten. Doch leere Regale auch in Deutschland zeigen: die Panik ist vielleicht gefährlicher, als das Virus. Martin Müller-Mertens steht jetzt vor dem Virchow-Klinikum in Berlin, wo die Corona-Verdachtsfälle der Hauptstadt getestet werden. Martin, zuletzt hieß es, dass aufgrund der Krankheit ein Zusammenbruch der Medikamentenversorgung in Deutschland droht. Stimmt das?

In einer gemeinsamen Erklärung haben mehrere Ultra-Gruppen die jüngste Verschärfungen der Verhaltensregeln in Fußballstadien durch den DFB kritisiert. Anlass waren Ankündigungen von Spielabbrüchen aufgrund kritischer Plakate gegen den Mäzen der TSG Hoffenheim, Dietmar Hopp. In dem Schreiben der Ultras heißt es unter anderem: „Sich gegenseitig übertreffend fabulierten Dietmar Hopp, Karl-Heinz Rummenigge und der DFB selbst, neben abgehalfterten D-Prominenten des Fußballs über „Würde“, „Moral“ und „Respekt“. Dieselben Personen, die im Falle Hopp daran arbeiten, dass der Fußball der Zukunft von hochgezüchteten Retortenvereinen mit unkritischem Klatschpublikum beherrscht wird.“ Unter Schlagwörtern wie „Diskriminierungen“ und „Beleidigungen“ ginge es dem DFB lediglich um Zensur der Fans. Zugleich wurden in der Erklärung weitere Proteste angekündigt. Spielabbrüche würden dabei in Kauf genommen.

Ganze 28 Tage amtierte Thomas Kemmerich als Ministerpräsident von Thüringen. Am Mittwoch ist sein Vorgänger Bodo Ramelow in die Erfurter Staatskanzlei zurückgekehrt. Mit einer rot-rot-grünen Minderheitsregierung will er das Land in Neuwahlen führen. So zumindest versprach es der Linke nach seiner Vereidigung. Nach den Turbulenzen der vergangenen Wochen hatten in Thüringen nun manche auf eine versöhnliche Geste des alten und neuen Landesvaters gehofft. Doch sie wurden enttäuscht.

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