Alles strebt wieder ins Gleichgewicht

Die Zerstörung von Sodom und Gomorra (Gemälde von John Martin), 1852

Früher waren es Sodom und Gomorrha und glaubt man irgendwelchen Archäologen, hat es diese Städte wirklich gegeben. Nur ihre Vernichtung sei auf eine „natürliche“ Ursache zurückzuführen – einem Meteoriten, der in der Luft explodiert sein soll. Hat es sich wirklich so abgespielt, wie Schriftgläubige meinen oder steht die Geschichte in der Bibel nur als Sinnbild für Entartung? Eigentlich spielt das keine so große Rolle, das Ergebnis wird stets dasselbe sein, darauf kann man sich verlassen.

Heute sind es Berlin, Köln, Amsterdam, Wien, New York, Tel Aviv und andere „westliche“ Großstädte, die mit ihren „Sündenpfuhlen“ für sich werben und miteinander im Wettstreit liegen, welcher Ort am „queersten“ ist. Im schwulen Berlin gibt es allerdings auch die meisten „transphoben“ Angriffe, was natürlich rein gar nichts mit irgendwelchen kulturellen Hintergründen zu tun hat. Wer sich ein wenig mehr mit religiösen Schriften auskennt, weiß von der „Geißel Gottes“, als die der Islam nach Meinung mancher seiner Geistlichen gedacht sein soll. Die Attacken auf Händchen haltende Homosexuelle und Männern in Frauenkleidern ließen sich so als notwendiges Korrektiv begreifen, die Täter als Werkzeuge Gottes, dem alles Widernatürliche verhasst ist, dass es aktiv bekämpft werden darf und sogar muss, so nicht selten die Rechtfertigung. Und weiterhin kann man beobachten, wie so manches Terrain für die regenbogenaffine Community verloren geht. Man meidet gewisse Viertel. Unverkennbar entsteht hier bereits wieder eine neue Ordnung. Da dividiert sich auseinander, was nicht zusammen gehört. Wie überall in der „Gesellschaft“, die keine ist.

Was auf der Straße schon längst sichtbar ist, wird sich auf alle Bereiche ausdehnen. Es kann und wird keine dauerhafte Herrschaft der Sodomiten mit ihrem Hass auf alles Natürliche geben. Das ist ausgeschlossen, unmöglich, weil Destruktivität nichts Lebendiges erschaffen kann. Sie vernichten sich am Ende stets selbst durch die Monster, die sie geboren haben. Ganz gleich welche absurden Gesetze sie noch erlassen, die Naturgesetze können sie nicht ändern. Und wenn es einen Gott gibt, dann ist auch jede natürliche Ursache am Ende sein Werk, um auf den Anfang dieses Textes zurückzukommen.


Acapulco Gold ist nicht nur der Name der beliebtesten Cannabissorte der Sechziger Jahre, sondern auch einer Band, die selbst heute noch als Geheimtipp gilt.

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6 Antworten zu „Alles strebt wieder ins Gleichgewicht“

  1. Avatar von Ralf.Michael
    Ralf.Michael

    Herr van de Rydt, selbstverständlich wird es eine “ Neue Ordnung “ geben und es wird ein „Neues Gleichgewicht “ erschaffen werden. Aber es wird eine andere Ordnung sein und…..
    es wird den momentanen Akteuren und Aktivisten überhaupt nicht gefallen ! Versprochen !

  2. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Alles strebt wieder ins Gleichgewicht.

    Das ist sicherlich zutreffend.

    Die Frage ist jedoch: In welchen ZEITRÄUMEN ? So ein „Ungleichgewicht“ kann hunderte Jahre dauern !

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  3. Avatar von Rolf
    Rolf

    Ich denke, das ist ein sehr gutes Resumee für das, was in nächstliegender Zukunft auf uns wartet.
    Wartet, wartet nur ein Weilchen …
    Die Menschen wachen zusehends auf

    Gruß Rolf

  4. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen
  5. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Ein Beispiel für extremes Ungleichgewicht:

    Anstelle eines renommierten Hochschulprofessors wurde im KALIFAT und HOMELAND an Rhein und Ruhr – ehedem bekannt als NRW – eine Studienabbrecherin aus Anatolien zur Landtagsvizepräsidentin gewählt.´

    Na dann kann`s ja losgehen. Mit der Scharia ?

    https://ansage.org/anatolische-studienabbrecherin-statt-deutschem-hochschulprofessor/