AfD Sachsen-Anhalt beschäftigt Verwandte. Ist die Auswahl unter Fernstehenden groß?

Ja, es hat ein „G’schmäckle“, wenn die AfD Sachsen-Anhalt Verwandte in gut dotierten Positionen beschäftigt. Da hat Vorsitzer Chrupalla recht. Das ist die eine Seite der Brandmauer-Medaille. Auf der anderen lesen wir den Satz des bekannten „Weltwoche“- Chefs Roger Köppel „Ich kann’s verstehen“ (hier). Tatsächlich ist die AfD seit Gründung in allen Gliederungen der Republik auf Personalsuche und findet nicht genügend Leute (hier).

Deutschland ist mit 18 Inlands-Spionagediensten und hunderten Regierungsorganisationen Denunziations-versifft

Der Mangel ist kein Wunder. Kein Geringerer als der ex-SPD-Fraktionsvorsitzer Mützenich nannte im Bundestag die AfD ein „Tor zur Hölle“ und Jedermann in Deutschland wird von den Blockflöten-Jubelpersern angegiftet und gecancelled, wenn er  etwas Positives über die AfD äußert. Die Spitze der Krönung und Vorbild für alle seiner Geistesgröße war der ex-FDP-Vorsitzende  Lindner. Als der Thüringer FDP-Kandidat nicht nur die übliche Dauer-Simulation der „Demokratie-als-ob“ vorspielte, sondern dank der AfD als neuer Ministerpräsident aufgerufen wurde, jagte Lindner nach Thüringen und räumte im Auftrag seiner Herrin mit Ultimaten ohne Ende den Posteninhaber wieder ab. Das Tollste ließ er im Bundestag folgen mit einer Nummer im politischen Marianengraben ganz unten: Er entschuldigte sich Kopf-unterm-Arm in Parlament und Republik, dass es der AfD gelungen sei, die FDP vorzuführen. Das werde nie wieder vorkommen – so ähnlich, wie es Lindners politischer Existenz später selbst erging. 

Wo es von V-Leuten der Spionagedienste zu Tausenden wimmelt, findet man Loyale zuerst unter Nahestehenden

Man weiß, dass die Altparteien alles, wirklich alles daran setzen, die AfD zu zerstören. Sie haben in der Vergangenheit in bekämpfte politische Parteivorstände mehr V-Leute als reguläre Mitglieder geschleust und ihr Karlsruher Verbotsantrag scheiterte auch daran. Gleichzeitig tadeln die rotgrünschwarzen Postenhalter scheinheilig, wenn der AfD wenig anderes übrig bleibt, als sogar Verwandte zu beschäftigen. Diese einer Demokratie unwürdige Situation muss mit der Abschaffung der Denunziationsportale, Brandmauern, Geheimdienste und der bezahlten – sogar gewalttätigen – Regierungsorganisationen begegnet werden. So würde die Personalaquise für alle Parteien gleichermaßen eröffnet und unterläge den gleichen Prüfanforderungen.

Kommentare

3 Kommentare zu „AfD Sachsen-Anhalt beschäftigt Verwandte. Ist die Auswahl unter Fernstehenden groß?“

  1. Avatar von fisial
    fisial

    Wie viele Male haben andere Parteipolitiker Freunde und verwandte in hochdotierten Positionen gehievt ohne dass man eine Staatsaffäre daraus gemacht hat ??

    1. Avatar von Eugen Karl
      Eugen Karl

      Gerade DAS war doch Merkmal der Etablierten. Man erinnere sich an von der Leyen und ihren Sohn. Nun machen es aber diejenigen nach, die es immer kritisiert haben? Ist die Alternative dann noch im Wortsinn „Alternative“. Die AfD beginnt so, eine Partei zu werden wie alle anderen. Ist das die Absicht? Ist, was alle falsch machen, dann richtig, wenn es die AfD macht? Ist also Messen mit zweierlei Maß plötzlich in Ordnung?

  2. Avatar von heinz weiss
    heinz weiss

    besser ein verwandter den man kennt.. als solche dreckslügner wie im bundestag sich herumtreiben mit kanzlerstatus… alice erlöse uns…von dem dreck ….