Zum Abschluss des G7-Treffens hat Giorgia Meloni für einen handfesten Skandal gesorgt, will uns die Presse erzählen.
Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni hat als Gastgeberin des G7-Gipfels verhindert, dass die Gruppe der führenden demokratischen Industrienationen ein klares Bekenntnis zum Recht auf Abtreibung erneuert.
Tagesspiegel
Dies soll auch aus Rücksicht auf den „Papst“ geschehen sein, wurde später noch dazu ausgeplaudert. Genau jener Papst, der Impfen gegen „Corona“ zur Christenpflicht erklärte und religiöse Hindernisse bei der Verwendung von Präparaten, die Spuren aus Zellen von abgetriebenen Embryonen enthalten, aus dem Weg räumte. Genau jener Papst, der den Segen für homosexuelle und sogar unverheiratete Paare ermöglicht und empfiehlt, soll als Grund für Melonis Handeln herhalten? Das glaube ich nicht.
Meloni ist in ihrer Politik weitaus päpstlicher als der Papst, hat das Adoptionsrecht für Homosexuelle wieder rückgängig gemacht und lehnt „Regenbogenfamilien“ ab. Zu diesen traditionellen Werten gehört es auch, dass Abtreibung nicht legalisiert, sondern nur in Ausnahmefällen erlaubt ist. Diesen Akt war sie ihrer Wählerschaft schuldig, vielleicht auch ihrem Gewissen. Ob sie auch an höherer Stelle damit Karmapunkte sammeln konnte, muss ein anderer entscheiden. Was man auch immer von ihr halten soll, sie hat ein Zeichen gesetzt, das in diesen gottlosen Zeichen wichtiger ist denn je!



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2 Kommentare zu „Abtreibung: Meloni sammelt Karmapunkte“