Am Londoner Flughafen Heathrow kam es zu einem dreisten Coup: Wie Schmidtis Blog berichtet, haben Unbekannte 12.000 brandneue Samsung-Foldables aus einem Lager entwendet. Der Wert der Beute wird auf satte 106 Millionen Dollar geschätzt. Die Geräte waren offenbar für den internationalen Markt bestimmt – jetzt sind sie spurlos verschwunden.
Die Tat erinnert eher an einen Hollywood-Plot als an einen gewöhnlichen Diebstahl. Über die Täter ist bislang nichts bekannt, auch die genaue Vorgehensweise wird von den Behörden noch unter Verschluss gehalten. Der gigantische Verlust dürfte nicht nur Samsung, sondern auch zahlreiche Händler und Kunden hart treffen – Lieferengpässe sind vorprogrammiert.
Doch der wahre Skandal steckt in einem anderen Detail: Samsung kann die Geräte per Knopfdruck aus der Ferne stilllegen – jederzeit, überall. Für Käufer bedeutet das: Sie sind niemals wirklich Herr über ihr eigenes Eigentum. Ein Konzern könnte theoretisch jederzeit entscheiden, dass Ihr Smartphone nicht mehr funktioniert – ob aus „Sicherheitsgründen“, politischen Vorgaben oder wirtschaftlichem Kalkül. Wer diese Macht hat, kontrolliert nicht nur die Technik, sondern auch die Nutzer – inklusive aller gespeicherten Daten. Das ist nicht nur eine Sicherheitsfrage, sondern ein gefährlicher Schritt hin zu totaler Kontrolle, bei dem Eigentum und Privatsphäre nur noch Illusionen sind.

