Im globalen Wettlauf um die Vormachtstellung bei Künstlicher Intelligenz (KI) gerät Europa immer stärker ins Hintertreffen. Während die USA und China massiv in KI-Technologien investieren, warnt der deutsche Investor und KI-Experte Fabian Westerheide vor einem technologischen Abstieg Europas.
Im Interview mit t-online fordert Westerheide dringend mehr Mut, Investitionen und Offenheit gegenüber KI in Deutschland und Europa. Die aktuelle Regulierung sei innovationsfeindlich, zu bürokratisch und bremse den Fortschritt.
Westerheide beschreibt KI als „Praktikanten“, der nach und nach mehr Aufgaben übernimmt – ein Werkzeug, das Europa jetzt konsequent nutzen müsse, um nicht wirtschaftlich und gesellschaftlich abgehängt zu werden. Erste positive Beispiele sieht er in deutschen KI-Start-ups, doch das reiche nicht aus: Es brauche gezielte Förderung, strategische Investitionen und vor allem den politischen Willen, mit den USA und China Schritt zu halten.
Europa stehe an einem Wendepunkt – ob als aktiver Gestalter oder passiver Zuschauer, hänge jetzt von den Entscheidungen der nächsten Jahre ab.


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4 Kommentare zu „Europa droht den KI-Anschluss zu verlieren – Experte warnt vor technologischem Abstieg“