
Der neueste Anschlag auf die Wettbewerbsfähigkeit seitens der EU wird wieder einmal als großer Durchbruch und Nutzen für die Verbraucher gefeiert. Dabei ist das was sich die Technikexperten von der Leyen und Co. geleistet haben, wieder das genaue Gegenteil. Alle Geräte, ob blond, ob braun, groß oder klein, müssen eine USB-C Ladebuchse haben. Bis zum Sankt Nimmerleinstag? Soll ich meinen Quantencomputer 2050 wirklich über so etwas Vorsintflutliches laden müssen, wie eine steckbare Kabelverbindung? Es geht doch heute schon kabellos. Und warum muss ein Ladekabel eigentlich gleichzeitig als Datenkabel nutzbar sein?
Apple und andere Smartphone-Hersteller bewerben ihre Geräte mit dem angeblich so smarten kabellosen Aufladen. Die Ladeschale hängt dabei aber nicht irgendwo in der Luft, sondern selbstverständlich an einem Ladegerät. Und das muss dann zwingend mit USB-C ausgerüstet sein. Und das gilt dann auch wohl für Smartphones. Der Schmutzfänger „Ladebuchse“ ist seit jeher der Schwachstelle. Der hauseigene Lightning-Anschluss von Apple soll leichte Vorteile gegenüber USB-C haben, wenn es darum geht, Hosentaschenfuseln mit Zahnbürsten und ähnlichem Gerät zu entfernen, aber so wirklich High-Tech mutet das alles nicht an. Die EU hat nun aber wohl erfolgreich verhindert, dass solche Geräte demnächst ganz ohne Kabelanschluss auskommen dürfen, was bei der technischen Entwicklung nur eine Frage der Zeit gewesen wäre. Nicht aber in Good old Europe.
Da drängt sich mir eine weitere Frage auf. Das Gesetz gilt nicht für E-Autos. Ist das nicht diskriminierend, wenn Tesla-Besitzer besser gestellt werden und weiterhin ihre Fahrzeug:innen mit den fetten phallussymbolartigen Ladesteckern penetrieren dürfen?

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3 Kommentare zu „EU-Regelwut: USB-C für alle Ewigkeit“