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Streit auf Kirmes – Südländische Personengruppe erschießt Unbeteiligten

Lüdenscheid / Sauerland: Nachdem zunächst ein 16-Jähriger mit einer „Personengruppe“ auf dem Kirmesgelände in Streit geraten ist, kam es später zu einer weiteren Konfrontation zwischen den Parteien. Aus der als „südländisch“ beschriebener Personengruppe heraus wurden mehrere Schüsse abgegeben. Der 16-Jährige und sein Vater, denen die Schüsse galten, blieben unverletzt. Ein völlig unbeteiligter Kirmesbesucher musste mit seinem Leben dafür zahlen.

Pressemeldung der Polizei: Am gestrigen Abend (Freitag) kam es gegen 20:30 Uhr auf dem Kirmesgelände Hohe Steinert zu einer körperlichen Auseinandersetzung einer südländisch erscheinenden Personengruppe (6 Personen) und einem 16-jährigen Lüdenscheider.

Im Bereich des Hauptzuganges zur Kirmes kam es gegen 20:50 Uhr erneut zu einem Zusammentreffen. Als der 16-jährige Lüdenscheider und sein 52-jähriger Erziehungsberechtigter die sechs Personen zur Rede stellen wollten, flüchteten diese in Richtung Hauptstraße über das Gelände der Aral-Tankstelle in das Wohngebiet am Weiten Blick.

Während der Flucht gaben zwei Personen Schüsse aus einer Schreckschusswaffe und aus einer scharfen Schusswaffe ab. Die Schüsse wurden sowohl in die Luft abgeben, als auch in die Richtung des nacheilenden 16-jährigen und des 52-jährigen Vater.

Ein 40 -jähriger Gummersbacher, der sich ebenfalls am Ausgang der Kirmes aufhielt, wurde durch ein Projektil getroffen. Er verstarb später im Krankenhaus an seinen Verletzungen.

In welchen Zusammenhang die Personengruppen mit dem Verstorbenen stehen ist unklar und Gegenstand der Ermittlungen.

Die Tatverdächtigen werden wie folgt beschrieben:

  • südländischer Phänotyp
  • 16 bis 20 Jahre alt
  • 4 Personen dunkel gekleidet
  • 1 Person mit einem grauen Jogginganzug
  • 1 Person mit einem weißen T-shirt

Zeugen werden gebeten sich bei der Polizei in Hagen unter 02331-986-2060 oder unter der Notrufnummer 110 zu melden.

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2 Antworten zu „Streit auf Kirmes – Südländische Personengruppe erschießt Unbeteiligten“

  1. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Die beiden wollten die Täter „zur Rede stellen“ ? Die beiden scheinen also demnach lebensmüde zu sein ? Vollkommen unbedarft und ahnungslos ?

    Im übrigen warne ich vor einer schnellen Schlussfolgerung zur Tat und VERurteilung der Täter. Mutmaßlich waren sie hoch traumatisiert und verängstigt, und sicherlich haben WIR auch bei der Integration versagt ?

    Da sitzt dann so eine abgesägte Schrotflinte oder einer AK 47 schon mal „locker“, dafür MUSS man vollstes Verständnis haben. Die Tatverdächtigen hatten sicher auch nicht erwartet oder damit gerechnet, auf einer Kirmes, also einer Area für Spiel, Spass, Alkohol und FickiFicki im besten Deutschland, das es je gab, von Vater und Sohn zur Rede gestellt zu werden ?

    Vielleicht haben sie in Notwehr gehandelt ? Um ihr nacktes und „hereingeflüchtetes und – gerettetes“ Leben gekämpft ? Man weiß es NICHT…

    Das Opfer jedenfalls möge in Frieden ruhen,

  2. Avatar von Zack
    Zack

    Ich gebe mal meinen Kommentar dazu weiter, den ich bei Tischy dazu geschrieben habe:

    Ach? Gähn. Schon wieder? Und wie läuft es an der Messer- und Vergewaltigungsfront so? Ach? Auch wie immer? Hätte ich mir denken können. Neuigkeiten, die keine sind, weil sie mittlerweile täglich passieren….Hat mich zu einem bösen Zyniker gemacht. Was bleibt auch sonst? Wenigstens mal einer getroffen worden? Ach so, der war unbeteiligt. Na, dann. Jetzt kommt die Stelle, wo alle „betroffen und bestützt“ sind. Dann die übliche Erklärung von den „traumatisierten Einzeltätern“ die zufälligerweise beisammenstanden, traumatisiert, wie sie waren, warscheinlich im Austausch ihrer erfolglosen „Anti-Aggressions- Kriegszeugs“ Therapien. Da kann ein einzelner Blick schon reichen und schwupp! Sind sie wieder da, die Kriegserinnerungen. Wie sollen sie diesen auch beikommen als mit dem üblichen Rezept. „Draufkloppen und losballern“. Macht ja nix. Am Ende findet sich wieder ein mitleidiges Publikum und eine wohlwollende Richterin. Im Westen nichts Neues.