Ein ganz normaler Tag in der Bunten Republik. Tatort Rostock. Ein Syrer bedroht Anwohner mit einem Messer und wird von der Polizei mit Schüssen gestoppt. Schnelldiagnose: „Psychische Ausnahmesituation“. Damit wird der Fall im weiteren Verlauf vor der Öffentlichkeit verborgen und der mutmaßlich schuldunfähige Messerstecher bald wieder in freier Wildbahn unterwegs sein.
Am Dienstag (30.05.2023) kam es in der Henrik-Ibsen-Straße zu einem Polizeieinsatz mit Schusswaffengebrauch. Ein 57-Jähriger soll dort mit einem Messer auf Polizeibeamte zugelaufen sein. Die Beamten konnten den Mann mit Schüssen in Bein und in den Oberkörper stoppen.
Das war nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen geschehen: Gegen 12.00 Uhr wurde die Polizei alarmiert, weil der aus Syrien stammende Mann in einem Mehrfamilienhaus zunächst Anwohner und dann Polizeibeamte mit einem Messer bedroht hatte. Nach ersten Erkenntnissen soll sich der Mann daraufhin in seine Wohnung zurückgezogen haben. Da nicht auszuschließen war, dass sich der 57-Jährige in einer psychischen Ausnahmesituation befand, wurde bereits zu diesem Zeitpunkt der Sozialpsychiatrische Dienst der Hanse- und Universitätsstadt Rostock in die Einsatzbewältigung einbezogen.
Kurze Zeit später ist der Mann erneut auf die Beamten zugelaufen und bedrohte diese aggressiv. Auf Ansprachen reagierte der Tatverdächtige nicht. Die Polizisten forderten den Mann auf, das Messer abzulegen. Dieser Aufforderung sei der 57-Jährige jedoch nicht nachgekommen, woraufhin die Beamten letztlich von der Schusswaffe Gebrauch machten und dem Mann in Bein und Oberkörper schossen. Bis zum Eintreffen der Rettungskräfte wurde der Verletzte von den Polizeibeamten erstversorgt und anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht.

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