Am Holocaust-Denkmal in Berlin hätte es im Februar beinahe ein islamistisches Blutbad gegeben – das geht aus der Anklage der Bundesanwaltschaft hervor, die jetzt gegen den syrischen Staatsangehörigen Wassim Al M. erhoben wurde. Der junge Mann, der sich dem IS zugehörig fühlt, soll laut Ermittlungen am 21. Februar 2025 einen hinterhältigen Messerangriff auf einen Passanten verübt haben – direkt im Stelenfeld des Mahnmals für die ermordeten Juden Europas.
Die Anklage wirft ihm versuchten Mord aus Heimtücke und niedrigen Beweggründen vor. Zusätzlich geht es um gefährliche Körperverletzung und versuchte Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung. Laut Bundesanwaltschaft reiste Al M. eigens aus Leipzig an, um in Berlin „Ungläubige“ zu attackieren. Noch vor dem Angriff soll er ein Selfie an IS-Mitglieder geschickt haben – offenbar wollte er dem Terrornetzwerk die Möglichkeit geben, sich zur Tat zu bekennen.
Der Tatverdächtige sitzt seit dem 21. Februar in U-Haft. Jetzt kommt es zum Prozess.


