Machetenkiller von Ludwigshafen schrie Allahu akbar

Symbolbild

Der brutale Machetenangriff auf drei Männer von denen zwei ums Leben kamen ist schon wieder aus den Schlagzeilen verschwunden. Inzwischen wurde bekannt, dass der Täter bei seinen Angriffen laut „Allahu akbar“ schrie und zuvor ein Besuch bei der Ex-Partnerin, um die gemeinsamen Kinder zu sehen, gescheitert war. Laut schreiend und gestikulierend war der Somalier unmittelbar danach von Nachbarn gesehen worden. Suchte er sich aus Frust sein erstes Opfer aus, um einfach irgendwen zu bestrafen? Die Polizei rätselt noch, wie sie am Mittag bekannt gab. Weiterhin ist die Rede von einem „großen Küchenmesser“ als Tatwaffe.

Originalwortlaut:

Nach derzeitigem Stand griff der 25-jährige Tatverdächtige zunächst gegen 12:20 Uhr in der Philipp-Scheidemann-Straße einen 20-Jährigen und einen 35-Jährigen mit einem Messer an und verletzte sie tödlich. Anschließend flüchtete er zu Fuß und griff in einem Drogeriemarkt in der Comeniusstraße einen 27-Jährigen an und verletzte diesen mit dem Messer schwer. Alarmierte Polizeikräfte konnten den Angreifer im Drogeriemarkt stellen. Hierbei mussten sie von ihrer Schusswaffe Gebrauch machen. Der 25-jährige Tatverdächtige wurde hierdurch schwer verletzt. Dieser und der 27-jährige Schwerverletzte wurden in ein Krankenhaus gebracht, wo sie notoperiert werden mussten. Beide befinden sich außer Lebensgefahr und waren bislang noch nicht vernehmungsfähig. Im Drogeriemarkt stellten Polizeikräfte ein großes Küchenmesser sicher, bei welchem es sich um die Tatwaffe handeln dürfte.

Die Hintergründe und Umstände der Tat sowie das Motiv des Täters konnten bislang noch nicht eindeutig ermittelt werden. In den Medien wird derzeit über einen möglichen Beziehungsstreit vor der Tat und über Ausrufe des Täters bei der Tat berichtet. Diese Informationen sind Bestandteil der laufenden Ermittlungen und können derzeit nicht valide bestätigt werden. Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei arbeiten mit Hochdruck daran, diesen Hinweisen nachzugehen. Die Ermittlungen dauern weiter an. Wir berichten unaufgefordert nach.

Obduktionsergebnis

Nach dem vorläufigen Ergebnis starb der 35-Jährige aufgrund eines Stiches in den Halsbereich, der eine Vene und die Lungen verletzte. Ursächlich für den Tod des 20-Jährigen war ein inneres und äußeres Verbluten nach Stichverletzungen in den Brustkorb.

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