Israel: Bildungsminister Peretz wegen Forderung nach „Umpolung von Homosexuellen“ in der Kritik

In der einzigen Demokratie im Nahen Osten sorgen orthodoxe Juden immer wieder mit homophoben Äußerungen für Wirbel. 2016 hatte der sephardische Oberrabbiner von Jerusalem, Schlomo Amar, die LGBT-Community als einen „Kult des Greuels“ bezeichnet und darauf verwiesen, dass in der Thora die Todesstrafe für Homosexualität gefordert wird. (BBC)

Nun steht der amtierende Bildungsminister und orthodoxe Rabbiner Rafael Peretz in der Kritik, weil er sich für die Umerziehung Homosexueller ausgesprochen hat. Bibi Netanyahu gab sich auf Twitter empört und wies die Äußerungen zurück: „Die Worte des Bildungsministers sind … nicht akzeptabel und spiegeln nicht die Position der Regierung in  wider.“

Am Wochenende demonstrierten in Tel Aviv zahlreiche Menschen. Unterstützt wurden sie dabei ausgerechnet von Ex-Premierminister Ehud Barak, der wegen seiner Verbindungen zu dem in den USA verhafteten pädophilen Milliardär Epstein in die Schlagzeilen geraten ist. Nach den Protesten rudert Peretz zurück und sagt, seine Äußerungen seien missverstanden worden.

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