Die Bundesanwaltschaft hat erneut hart zugeschlagen: Zwei mutmaßliche IS-Sympathisanten, Mamdouh A. und Akhmad E., wurden gestoppt, bevor sie ihre gefährlichen Pläne umsetzen konnten. Laut Mitteilung des Generalbundesanwalts beim Bundesgerichtshof zeigt sich, wie nah der Terror an Deutschland herankommt. Besonders brisant: Akhmad E., ein Tschetschene mit russischem Pass, steht nun offiziell unter Anklage wegen seiner geplanten Anschläge.
Mamdouh A., ein syrischer Staatsangehöriger, plante ein Selbstmordattentat für den „Islamischen Staat“ (IS) in Syrien, nachdem er per Messenger einen Treueeid auf die Terrorgruppe geschworen hatte. Seit Anfang August in Gewahrsam, sitzt er nun in Untersuchungshaft. Akhmad E., ein 18-jähriger Tschetschene, ging noch weiter: Er plante einen Anschlag, etwa auf die israelische Botschaft in Berlin, und übersetzte IS-Propaganda ins Russische und Tschetschenische. Am Flughafen Berlin-Brandenburg wurde er kurz vor seiner Abreise nach Pakistan, wo er sich dem IS anschließen wollte, festgenommen. Mit betrügerisch erworbenen Smartphones finanzierte er seine Terrorpläne. Wie viele solcher radikalisierten „Einzeltäter“ agieren noch im Verborgenen?

