Hamburg: Polizei verschweigt Hintergrund zu Messermord an eigenem Vater

Ein 17-jähriger Somalier soll in Billstedt seinen Vater getötet haben. Beide hätten eine „sichere Bleibeperspektive“ in Deutschland gehabt, berichtet der Staatsfunk. Die Polizei unterschlägt die Hintergründe.

Pressemeldung der Polizei

Tatzeit: 02.01.2020, 15:41 Uhr Tatort: Hamburg-Billstedt, Kalmusweg

Polizeibeamte haben heute Nachmittag einen 17-Jährigen vorläufig festgenommen, der im dringenden Verdacht steht, seinen 62-jährigen Vater tödlich verletzt zu haben. Die Ermittlungen hat die Mordkommission (LKA 41) übernommen.

Nach ersten Erkenntnissen kam es heute Nachmittag in Billstedt zu einem Streit zwischen einem Vater und seinem Sohn. Hintergründe zu dem Streit sind derzeit nicht bekannt.

Im Verlauf des Streits wurde mutmaßlich vom 17-jährigen Sohn auf seinen 62-jährigen Vater eingestochen.

Der Vater verstarb kurze Zeit später am Einsatzort.

Der mutmaßliche Täter wurde noch vor Ort vorläufig festgenommen und dem Polizeikommissariat 42 zugeführt. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde sichergestellt.

Die weiteren Hintergründe zur Tat sind derzeit unklar und sind Gegenstand der Ermittlungen.

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