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Blutbad im Schlachthaus: Iraner metzelt Jesiden aus religiösen Gründen nieder

Ein iranischer Mitarbeiter hat am Donnerstag in einem Fleischverarbeitungsbetrieb in Quickborn zwei Jesiden mit einem Messer angegriffen. Laut Pressemitteilung des LKA Schleswig-Holstein ermittelt die Staatsanwaltschaft wegen versuchten Totschlags in Tateinheit mit gefährlicher Körperverletzung – das Tatmotiv: religiöser Hass.

Der 45-jährige Iraner soll zunächst einen 32-jährigen jesidischen Kollegen mit einem Fleischermesser attackiert haben. Das Opfer entkam nur knapp. Doch der mutmaßliche Täter ließ nicht ab: Im Pausenraum stürzte er sich mit dem blutverschmierten Messer auf einen weiteren Jesiden (44). Auch dieser überlebte den Angriff nur durch entschlossenen Widerstand – er wehrte sich mit einem Stuhl. Kollegen überwältigten schließlich den Angreifer und hielten ihn bis zum Eintreffen der Polizei fest.

Beide Opfer stammen aus dem Irak und Syrien, gehören der verfolgten Minderheit der Jesiden an und arbeiteten seit Jahren mit dem Täter zusammen. Dass dieser ausgerechnet diese Kollegen auswählte, wird von den Ermittlern als religiös motivierter Angriff gewertet. Der Iraner sitzt jetzt in Untersuchungshaft – fragt sich nur, wann er wieder auf freien Fuß gesetzt wird.

Wie lange wollen wir solche Parallelwelten in deutschen Betrieben noch tolerieren?