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Berliner Feuerwehr: Schülerpraktikum nur mit 2G

Berlin: Eine 14-jährige Schülerin hat sich frühzeitig um einen Praktikumsplatz bei der Feuerwehr beworben. Nun bekam sie unangenehme Post. Die Pressestelle der Feuerwehr schweigt dazu. 

Das Mädchen habe sich so auf das Praktikum gefreut, so die Mutter. Ihre Tochter sei bei bester Gesundheit, aber eine Impfung käme aufgrund einiger Allergien nicht in Betracht. Die Aufforderung, noch diesen Monat die erforderlichen Nachweise einzubringen, bedeutet damit eine Absage, da die Schülerin bisher nicht an Covid-19 erkrankt ist und deshalb auch keine „Genesung“ bescheinigt bekommt. Das Praktikum sollte im Januar 2022 beginnen und ganze zwei Wochen andauern. 

Unsere Nachfrage, ob nicht die Möglichkeit einer Zusage unter Vorbehalt bestünde, da sich die Regeln immer wieder ändern könnten, blieb unbeantwortet. Fragwürdig auch das  in den uns vorliegenden Schreiben benannte Hygienekonzept. Welche Gefährdung soll von gesunden Jugendlichen ausgehen, die sich ausgerechnet für einen Helferberuf interessieren? Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg, sagt der Volksmund. Diesen will man offenbar bei der Berliner Feuerwehr für engagierte Schüler nicht freigeben, nicht mal für zwei Wochen!

 

 

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