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200 Menschen springen aus den Büschen und kapern Regionalbahn

Die kurioseste Meldung des Tages kommt heute aus Niedersachsen. Eine Menschenmenge hat die Gleisanlagen am Bahnhof Achim blockiert, um einen Zug an der Abfahrt zu hindern. Solche Szenen würde man in einem Entwicklungsland vermuten, aber im Großraum entwickelt sich ja auch so manches …

Originalbeamtensprech: Der Lokführer des RE4420 möchte planmäßig um 15:26 Uhr vom Bahnhof Achim in Richtung Bremen abfahren, als plötzlich ca. 200 Personen aus angrenzenden Büschen vor seinem Zug in die Bahngleise laufen und durch ihren Aufenthalt im Gleis die Abfahrt verhindern. Anschließend steigen die Personen gemeinsam in den Regionalexpress ein.

Als Streifen der Polizei Verden und der Bundespolizei vor Ort eintreffen, fliehen einige Personen aus dem Zug.

Nach ersten Ermittlungen handelt es sich um Mitarbeiter eines örtlichen Logistikunternehmens, die vermutlich nach ihrem Schichtende durch ihr Verhalten sicherstellen wollten, dass sich die Abfahrt des Zuges bis zum Zustieg aller Beteiligten verzögert.

Durch Zeugen konnten vor Ort mehrere beteiligte Personen identifiziert und deren Identitäten polizeilich festgestellt werden. Gegen diese wurden polizeiliche Ermittlungen eingeleitet.

Durch den Vorfall mussten sowohl die anderen Reisenden im betroffenen Zug als auch die Gleisblockierer eine ca. einstündige Verspätung erdulden. Der nächste Zug wäre planmäßig 23 min. später gefahren. Insgesamt entstanden bei 11 Zügen Verspätungen von 249 Minuten.

Zeugen, die Angaben zum Sachverhalt oder zu beteiligten Personen machen können, werden gebeten sich bei der Bundespolizei unter Tel. 0421/16299-7777 zu melden.



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Kommentare

    1. Unternehmen der Branche, die in der genannten Größenordnung zeitgleich Mitarbeiter zum Schichtende freisetzen, beschäftigen diese meist beim Be- und Entladen von reichlich Einzelpaketen.

      Wenn man sich hier diese Mitarbeiter der ansässigen Logistikunternehmen, die dann auch in größeren Gruppen den ÖPNV beanspruchen anschaut, dann sind die zumeist maximal pigmentiert.

      Der beschriebene Weg sich den Fahrplan passend zu gestalten, passt auch bestens zu afrikanischen Gepflogenheiten.

      Daraus jetzt einen Zusammenhang abzuleiten, wäre aber total Nazi….

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    2. Lieber Rolf,

      die “die Menschen” scheinen jedenfalls “voll integriert” gewesen zu sein, sonst hätten sie nicht gewusst, wie man eine Regionalbahn an der Ausfahrt aus dem Bahnhof hindert.
      So etwas wissen nur “volldemokratische Insider-BESTbürger” mit vielfältigem Hintergrund im Vordergrund.

  1. Solch eine Meldung verortet man eher in Bangladesch oder Obervolta, aber nicht in Niedersachsen. Aber wenn die Mitarbeiter halt aus Bangladesch und Obervolta kommen, hat man eben am Ende Kalkutta :-))))

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