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“Zwischen Joerg und Helge”: Ein Schreiberzunft-Lehrling bastelt ein Leerstück für den Bremer WESER-KURIER zum AfD-Konzil

gegengelesen von Nero II.

Stimmungsmache pur gegen die doch recht “gemäßigten” Beschlüsse des nun endlich zu Ende gegangenen zweiwochenendlichen AfD-Konzils: Für den “unabhängigen und überparteilichen” Bremer WESER-KURIER schreibt dort auf Seite 2 der für antipatriotische Positionen (Einschub, Euer Ähren: Erinnert sei hier lediglich an seinen unsäglichen Kommentar am zeitlich bereits entfernten 16. Dezember 2014 unter der Überschrift “Bodensatz statt Bewegung” zu PEGIDA in Dresden als “Wutbürger im Anorak”! Ja, was tragen und trugen die berüchtigten “alten weißen Männer” im damals durchaus noch nicht “durch Klimawandel bereinigten Winter” denn sonst: Ersatzuniform mit oder ohne T-Shirt oder “oben ohne”?) hinlänglich bekannte Joerg Helge Wagnerer: “Wer AfD wählt, entscheidet sich gegen ein Wohlstands- und Friedensprojekt, das seit 30 Jahren funktioniert.” … und meint damit doch allen verbrämten Ernstes tatsächlich die EU

Dies soll anscheinend die publizistisch besonders herausgestellte Quintessenz aus des erwähnten Joergen Verriss – Titel dieses ewiggestrig datierten Zeitungspapier-Elaborates: “Zwischen Kraftmeierei und Konfusion” – des AfD-Europa-Parteiprogrammes sein! 

Mit wahrem Wohlwollen zu europäischem Wohlstand in Frieden und Freiheit ist dazu zu vermelden: 1. Ist die EU ein “Wohlstandsprojekt” oder der Machtmechanismus einer real existierenden grün-lackierten Verarmung für alle – Stichwort: “Green Deal” (!) – im Lobbyisten-Sumpf der vormaligen Flinten-Uschi, der “Buntewehr-Abdeckerin”, und jetzigen Zensursula von der Leine? 2. Ist die EU ein Friedensprojekt oder der Ermächtigungsmechanismus für real existierende “Vorgefühle des Dritten Weltkrieges” durch massive Waffenlieferungen an die Ostfront? 3. Die EU dürfte de facto nicht mehr oder weniger als eine real existierende zentralistische “Demokratur” nach Sowjet-Vorbild sein, in welcher die “Kommissare” das Sagen haben und die Souveränität der einzelnen Mitgliedsnationen in der Narretei “fröhlicher Klima-Wissenschaft bis zur (Un-)Kenntlichkeit” niedergebügelt wird. 

Während zu diesen sokratischen Fragestellungen auf die versammelten Autofenster Regentropfen plätschern und dementsprechend auch noch alle freundlich zugewandten Mobiltelefone Chopins dazu passendes Prélude in ihre Hochsommer-Bimmelbahntöne einspeisen, oszilliert Björn Höckes konsequentes Diktum durch den zentropäischen (Un-)Lust- und Luft(waffen)raum: “Diese EU muss sterben, damit das wahre Europa leben kann.” 

Und vollbepackt mit den Vorschusslorbeeren aller Sommerschlussverkaufs-Siegeseuphorie darf die Limonka-Limonen-Limousine auf der Siegerstraße jetzt aber weder falsch abbiegen noch falsch überholen noch anderen Parteienverkehrsteilnehmern die Vorfahrt nehmen noch diese falsch einholen ohne einzuholen: So werden alsbald dann auch im absterbenden Brüssel nach und nach die vor sich hin rottenden Ampeln ausgeschaltet, auf dass wie in der Proto-EU-Agonie von Erich Wolfgang Korngolds “Toter Stadt”, dem ebenso belgischen Brügge, danach wieder “rechts vor links” gelten und das “wahre Europa” – was immer dies sei: was ist “wahr”, was ist “Wahrheit”? – auferstehen möge

Das führt uns noch zu einer ultimativen Preisfrage: Was haben die EU-Kommissionspräsidentin und der BRD-Bundespräsident gemeinsam? 

Angepriesene Antwort: Die eine weder von den europäischen Völkern, der andere noch vom deutschen Volk: Beide sind sie nicht gewählt

Und da wir nun schon einmal am gepriesenen Bepreisen von Lobpreisungen sind: Die authentisch aufrichtigen und damit tatsächlich freien bzw. freiheitlich-säkularen Demokraten sollten jeden Tag den sozialpatriotisch-alternativen Rosenkranz beten und Gott auf den Knien danken, dass es die AfD überhaupt gibt



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