Panikmodus: Angst vor der Impfpflicht vs. Angst vor „Corona“

Angst ist nicht immer ein schlechter Ratgeber. Wer den abgegriffenen Spruch benutzt, will in der Regel Bedenken zerstreuen oder setzt ihn als Totschlagargument gegen berechtigte Zweifel ein. Es gehört zum Menschsein dazu, Angst zu haben und damit umzugehen lernen. Wer die Angst nicht aushalten kann, verfällt in Panik. Sind viele Menschen gleichzeitig betroffen, verhalten sie sich nicht viel anders als eine Rinderherde in den guten alten Westernfilmen. Sie trampeln alles nieder ohne Rücksicht auf Verluste.

Panik hat sich auf beiden Seiten der gespaltenen Gesellschaft breitgemacht – laut Olaf Scholz gibt es diese Spaltung gar nicht und Österreichs neuer Bundeskanzler Nehammer setzt auf „Dialog zur Pandemiebekämpfung“ und drückt gleichzeitig die Impfpflicht durch – mehr muss man zu den bewusst widersprüchlichen Aussagen nicht wissen, um den Schwindel zu erkennen. Damit wird weiter Öl ins Feuer gegossen, das auch schon in Deutschland lichterloh brennt, nicht erst seit FDP-Chef Lindner sich plötzlich und vollkommen unerwartet doch eine Impfpflicht vorstellen kann. Dahinter steckt Absicht, es wäre töricht, diesen Brandstiftern auf den Leim zu gehen, doch genau das passiert.

Die einen haben Angst vor dem „Pieks“, wie die Vergabe der experimentellen Substanzen verharmlosend genannt wird, die anderen fürchten sich angeblich vor „Corona“, aber wohl eher vor weiteren Einschränkungen ihrer „Freiheit“. Schuld daran tragen die „Impfverweigerer“, wer denn sonst?

Reden wir noch über die „Finanzkrise“ oder die „Migrationsagenda“? Beide Themen haben die Massen vor „Corona“ bewegt und gegeneinander aufgebracht, jetzt herrscht Schweigen im Blätterwald. Auch das sind nur Zutaten der großen Rezeptur, die sich mal „Industrialisierung 4.0“, dann wieder „Great Reset“ oder schlicht und einfach „Transformation“ nennt.

Ich bin gespannt, wie man in den beiden „Bundesrepubliken“ die Impfpflicht durchsetzen will, so sie denn wirklich kommt. Hat man genügend Personal dafür? Man wird wohl eher genügend Schlupflöcher offen lassen, um der Blamage zu entgehen und die Drecksarbeit an andere weitergeben, die Arbeitgeber, Gastronomen, Einzelhandel, Kliniken, Schulen und Kindergärten. Oh, Entschuldigung, ich hätte „KiTa“ schreiben sollen, aber für so einen Quatsch bin ich einfach zu alt. Nichts wird so heiß gegessen, wie es gekocht wird. Übrigens werden hier in der Region verzweifelt „Mitarbeiter*innen“ in „KiTas“ gesucht, weil eine Erzieherin nach der anderen das Weite sucht und keinen Bock darauf hat, vor den Kindern die Buh-Frau mit der Maske abzugeben. Hang the DJ!

Ein Kommentar

  1. Herr Van de Rydt, ich möchte Sie auf eine Bestellmöglichkeit für die Grosse Impfmedallie hinweisen…
    Design : Injektionsspritze mit dem Text „Ich war dabei, bei der Grossen Impferei 2020-2022. Ab Sofort Online erhältlich. Das Design/Layout für meine Booster-Spange ist noch nicht ganz fertig !

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