Bürgerkrieg oder bürgerliche Revolution?

Die Hinrichtung Robespierres und seiner Anhänger am 28. Juli 1794 / gemeinfrei

In Frankreich war es das teure Brot, das die Menschen auf die Straße trieb – im Deutschland der Gegenwart ist es das Klopapier … Wiederholt sich die Geschichte von der Revolution, die ihre Kinder fraß?

Das ewige Gerede von der angeblich bürgerlichen Mehrheit, hängt mir nicht erst seit Merkels Machtwort zu Thüringen zum Hals heraus. Wie kommt man auf die Idee, dass CDU-Wähler, eine Handvoll FDP-Fans und AfD-Wähler ein Lager bilden? Täten sie das, dann hätten sie einer Partei zu einer stabilen Mehrheit verholfen. Wir erleben gerade, wie sich der Parteienstaat die Grundrechte zur Beute gemacht hat und nach Merkel nun Corona dem Wirtschaftsstandort Deutschland den Todesstoß verpasst.

Geschichte wiederholt sich nicht! Sie wird beständig fortgeschrieben. Aus einer Vergangenheit, die man selbst nicht erlebt hat, lässt sich nur schwer eine Lehre ziehen, die sich in der Gegenwart als tauglich erweisen kann, ist doch der Blick zurück stets nur eine Projektion von dem was ist.

Mit zu wenig Klopapier sind wir erst am Beginn einer Entwicklung, wie sie während der französischen Revolution Hunderttausenden das Leben gekostet hat. Die blutig erkämpften Menschenrechte wichen schnell der Herrschaft des Terrors durch Maximilien de Robespierre, der dann selbst an der Guillotine endete.

Aber heute ist es unsere eigene Geschichte, die in späteren Geschichtsbüchern kein gutes Licht auf uns werfen wird, so Deutschland darin überhaupt noch Erwähnung findet. Corona bringt es an den Tag. Ein großer Teil der „Bürger“ verlangt nach dem starken Staat, er schreit nach drastischen Einschränkungen wie in China und dürstet sodann nach staatlichen Hilfen, um diese Einschränkungen wieder auszugleichen. Klingt wie nach einer Diät, bei der man täglich doppelt so viel Kuchen in sich hineinstopfen soll als gewöhnlich, um endlich abzunehmen.

In einem vollen Magen ist kein Platz für einen revolutionären Geist. Wenn wir an diesem Punkt ankommen sind eher Verteilungskämpfe zu erwarten, die, wenn sie von der bröckelnden Staatsmacht nicht mehr in den Griff zu bekommen sind, geradezu nach einer militärischen Intervention schreien und Begehrlichkeiten bei gleich mehreren freundlich bis neutral gesonnenen Mächten wecken, die dann ihren Krieg gegeneinander auf unseren Straßen austragen werden. Vielleicht erwacht bis dahin noch der ein oder andere Schlafmichel zum Bürger, um gleich wieder sein Licht unter den Rädern eines Panzers auszublasen.

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