Nach dem #Cryptocrash ist vor dem #Eurocrash

Das Spiel läuft wie geschmiert und der Plan scheint zu funktionieren. Nach dem Hype um die Kryptowährungen wird aktuell alles daran gesetzt, das Image von Bitcoin und Co. zu beschädigen und das Vertrauen der Nutzer nachhaltig zu zerstören. Alles dient einem höheren Ziel – die Akzeptanz staatlich kontrollierter Kryptowährungen zu fördern. Lagarde hat es oft genug skizziert und schon als IWF-Chefin gefordert. Die Nationalstaaten sollen eigene digitale Währungen entwickeln, die „Stabilität“ garantieren und gegenüber den dezentralen Währungen gesetzlich bessergestellt werden.

Der digitale Euro steht in den Startlöchern. Ersten Zielsetzungen nach hätte er schon Anfang diesen Jahres eingeführt werden können oder sollen – dann aber kam die „Pandemie“, der vielfach befürchtete Eurocrash in der Version der Ökonomen und Finanzexperten Markus Krall, Max Otte oder Marc Friedrichs blieb aus. Anstelle des schwarzen Schwans erschien Corona, die sich nach einem Kuss von Prinz Karl in die Affenpocken verwandelt hat. Aber Spaß beiseite, wir befinden uns tatsächlich im Sinkflug, die Inflation ist da und wird noch weiter steigen. Doch anders als 1923 hat man heute ganz andere Möglichkeiten. Das internationale Finanzverbrechertum ist besser vernetzt, kann viel genauer berechnen, welche Folgen bestimmte Eingriffe haben und braucht kaum noch Rücksicht auf nationale Befindlichkeiten nehmen. Kriege werden nur da geführt, wo es sich wirklich lohnt, wo man günstig altes Waffenmaterial entsorgen und entsprechende Turbulenzen auf dem Weltmarkt auslösen kann, die dann für alles herhalten müssen, was schiefläuft. Alles läuft nach Plan und hinter den Kulissen verfolgen sie alle, die Schattenmächte in Russland, China, USA, UK und EU nur ein Ziel: Totale Kontrolle.

Finanzpolitisch bedeutet das die Einführung staatlicher Kryptowährungen, die vollständig transparent sind und ein perfektes Überwachungsinstrument darstellen. Damit die Schäfchen das „richtige“ Geld, aber auch die heutigen Kryptowährungen ablehnen und voller Hoffnung auf die neuen staatlichen Digitalwährungen setzen, benötigt es genau da Szenario, was wir heute beobachten können. Es bleibt also noch etwas Zeit, doch man sollte immer mit einer weiteren Unbekannten rechnen. Wir wissen nicht, was nach den Affenpocken kommt, aber der gespielte „Eurocrash“ noch dem Kryptodesaster ist wieder ein gewaltiges Stück näher gerückt. Und die Flucht in Sachwerte, sprich Betongold, wird sich noch als großer Fluch erweisen. Wer nicht mit dem Platzen der Immobilienblase Hab und Gut verliert, dem drohen Zwangshypotheken und totale Enteignung. Schengen Adé!

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3 Antworten zu „Nach dem #Cryptocrash ist vor dem #Eurocrash“

  1. Avatar von Rumpelstilzchen
    Rumpelstilzchen

    Fiat-Money ist eine ILLUSION. Kryptos sind ebenfalls eine ILLUSION.

    Nur Sachwerte besitzen einen wahren WERT, zumindest dann und soweit, solange es sich um NACH-gefragte Güter handelt.

    Wer ist „Satoshi Nakamoto“ ? Kann man mit dem ein Bier trinken, oder wenigstens Reiswein ?

  2. Avatar von Hermann Fritz
    Hermann Fritz

    Es wird wohl so kommen, wie Sie schreiben. Allerdings sollten Sie ihren Lesern dann auch mal fundierte Hinweise geben, wie man bspw. die Auferlegung von Zwangshypotheken verhindern kann.

    1. Avatar von Rumpelstilzchen
      Rumpelstilzchen

      Die Auferlegung von Zwangshypotheken kann nicht verhindert werden. Dafür wurde staatlicherseits bereits gesetzlich vorgesorgt.