Volksverhetzung: Politisch motivierter Prozess gegen Sucharit Bhakdi

Der Mikrobiologe Sucharit Bhakdi steht am 23. Mai 2023 vor Gericht wegen Volksverhetzung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm vor, in zwei Fällen im April und September 2021 von einem zweiten Holocaust gesprochen zu haben. Bhakdi weist diese Vorwürfe entschieden zurück. Der Prozess beginnt um 9 Uhr vor dem Amtsgericht in Plön.

Beate Bahner, eine Heidelberger Rechtsanwältin, sagt in diesem Zusammenhang, es sei in Mode gekommen den Begriff Volksverhetzung anzuwenden, um Kritiker mundtot zu machen. Möglicherweise habe Sucharit Bhakdi zu einer unglücklichen Formulierung gegriffen, dennoch hält sie den Vorwurf für absurd. In einem Interview am Rande des 13. Stuttgarter Impfsymposiums am vergangenen Samstag konnte stattzeitung.org ein Interview mit der Rechtsanwältin führen.

Dr. Uwe Alschner schreibt zu der Anklage gegen Bhakdi: “Wer aus einem Statement zur Warnung vor der Wiederholung eines möglichen neuen Holocausts eine Anklage der Trivialisierung und Holocaust-Leugnung konstruiert, handelt wider den Geist des Abschlussberichts, den eine mit zahlreichen Holocaust-Überlebenden besetzte präsidentielle Kommission unter Leitung des Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel am 27. September 1979 an U.S.-Präsident Jimmy Carter übergab und der bis heute gültige Leitlinien für ein angemessenes Gedenken des Holocaust und eine Verhinderung der Wiederholung eines solchen formulierte”.

Die Forschungsergebnisse des Mikrobiologen finden jetzt Eingang in die Schulmedizin.


Quelle: Sucharit Bhakdi. Volksverhetzung. Unfassbar. – +++freie presse bodensee+++ (stattzeitung.org)

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