Die Zürcher Staatsanwaltschaft macht Ernst: Nach dem Schuss-Exzess auf ein Marienbild im eigenen Keller soll Sanija Ameti (33) ordentlich zahlen. Wie Blick berichtet, fordert die Behörde 10.000 Franken Geldstrafe (zur Bewährung), 2.500 Franken Busse und 1.500 Franken Verfahrenskosten von der Ex-GLP-Politikerin und Mitgründerin von „Operation Libero“.
Am 6. September 2024 zielte Ameti mit einer Druckluftpistole gezielt auf die Gesichter von Maria und Jesuskind – rund 20 Schüsse aus zehn Metern Entfernung. Die Staatsanwaltschaft wirft ihr vor, den christlichen Glauben „öffentlich und in gemeiner Weise verspottet“ zu haben und sieht darin eine massive Störung der Glaubensfreiheit und des Religionsfriedens.
Die Aktion wurde sogar fotografisch dokumentiert – mutmaßlich von einem Gast der Kellerparty. Strafanzeigen kamen von der Jungen SVP und dem „Mass-Voll“-Chef Nicolas Rimoldi, der von einem Skandal in Zeiten weltweiter Christenverfolgung spricht.
Ob Ameti wirklich zahlen muss, entscheidet bald das Gericht. Die Unschuldsvermutung gilt – doch der Fall wirft schon jetzt ein grelles Licht auf das Selbstverständnis der angeblichen Demokratieretterin.

