Der Name Christian Dettmar ist vielen noch ein Begriff: Der Weimarer Familienrichter hatte 2021 den Mut, die Maskenpflicht an Schulen für verfassungswidrig zu erklären – und wurde dafür vom System mit aller Härte verfolgt. Jetzt meldet sich Dettmar zurück: Im exklusiven Gespräch mit Bastian Barucker schildert er nicht nur die massiven Eingriffe in sein Leben, sondern kündigt auch an, den Rechtsweg vor dem Europäischen Gerichtshof einzuschlagen.
Dettmar bleibt damit eine Symbolfigur für den Widerstand gegen die Corona-Maßnahmen. Sein damaliges Urteil hatte die Interessen der Kinder über die ideologisch aufgeheizte Pandemie-Politik gestellt – und genau das war den Machthabern ein Dorn im Auge. Mit Disziplinarverfahren, Hausdurchsuchung und einer Verurteilung wegen „Rechtsbeugung“ wurde er existenziell attackiert. Jetzt will er in Luxemburg klären lassen, ob Richter in Deutschland überhaupt noch unabhängig entscheiden dürfen – oder ob politisch missliebige Urteile künftig mit Strafverfolgung beantwortet werden.
Mit seinem Schritt nach Europa macht Dettmar deutlich: Die Auseinandersetzung ist längst nicht beendet. Wer geglaubt hat, das Kapitel Maskenzwang und Corona-Willkür sei abgehakt, wird sich täuschen – denn der juristische Nachhall könnte das Vertrauen in die deutsche Justiz endgültig erschüttern.

