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Österreich: Krebskranker Nachbar starb an Corona – Frau zu Bewährungsstrafe verurteilt, weil sie ihn angesteckt haben soll

Ein österreichisches Gericht hat eine Frau in zweiter Instanz für den Corona-Tod ihres Nachbarn verantwortlich gemacht und wegen grob fahrlässiger Tötung zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten sowie einer Geldstrafe von 800 Euro verurteilt. Nach der Erstverhandlung hatte die Staatsanwaltschaft Berufung eingelegt.

Nun wurde erneut festgestellt, dass die Frau den krebskranken Mann im Dezember 2021 angesteckt hatte, was zu seinem Tod führte. Ein Gutachter bestätigte mittels Gen-Analyse die Virusübereinstimmung. Die Frau wurde bereits im Juli 2023 wegen Missachtung der Quarantäne verurteilt, da sie trotz positivem Corona-Test ihre Wohnung verließ und mit Menschen ohne Maske kommunizierte.

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