Kian Kermanshahi / via Instragram

Islamkritiker Kian Kermanshahi droht lange Haftstrafe

Der Ex-Moslem und Islamkritiker Kian Kermanshahi sieht sich mit mehreren Gerichtsverfahren und der Gefahr einer langen Haftstrafe konfrontiert. Ihm werden Volksverhetzung und das Schüren von Hass in sozialen Medien vorgeworfen. Die Anzeigen wurden von Muslimen aus Deutschland erstattet, initiiert von einem Mann, den Kermanshahi als „hochkriminellen Marokkaner“ bezeichnet. Dieser Mann soll laut Kermanshahi Adressen von Islamkritikern, Juden und anderen im Internet veröffentlicht und sie erpresst haben.

In Großbritannien beginnt wird Kermanshahi im Januar 2025 der Prozess wegen Volksverhetzung gemacht. Er befürchtet aufgrund der aktuellen Stimmung im Land, dass er zu einer Haftstrafe verurteilt werden könnte. Auch in Deutschland läuft bereits ein Verfahren gegen ihn, in dem ein Strafbefehl über 9000 Euro oder ersatzweise 120 Tage Gefängnis erlassen wurde.

Insgesamt laufen gegen Kermanshahi sieben Anzeigen aus den Jahren 2022 bis 2024, die weitere Prozesse nach sich ziehen könnten. Er äußert die Befürchtung, direkt vom Gerichtssaal ins Gefängnis gebracht zu werden, wenn er sich nicht gut verteidigen kann. Trotz der drohenden Konsequenzen bekräftigt Kermanshahi seinen Kampf gegen Massenmigration und den Islam und zeigt sich kämpferisch. Er bittet um Unterstützung, um die Prozess- und Anwaltskosten tragen zu können.

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